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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Leader hat Vereine im Visier

08.01.2016

Brake Jetzt kann es richtig los gehen: Am Donnerstagvormittag übergab Carsten Fischer vom Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg den offiziellen Zuwendungsbescheid für die erneute Einrichtung einer Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Wesermarsch in Bewegung“. Nun können sich die nun drei Mitarbeiterinnen, Silvia Peters, Johanne Logemann und Regionalmanagerin Meike Lücke wieder mit Projekten für das Leader-Förderprogramm beschäftigen. Leader ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das darauf abzielt, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu verbessern. Im Zeitraum von 2014 bis 2020 stehen 2,4 Millionen Euro zur Verwirklichung solcher Projekte zur Verfügung.

„Keine Geschäftsstelle in meinem Bereich ist so gut aufgestellt, wie die Wesermarsch. Das liegt sicher auch an der langjährigen Erfahrung im Bereich Leader“, erklärte Fischer bei der Übergabe.

Aber nicht nur in der Geschäftsstelle gibt es Veränderungen. Auch das Leader-Programm hat einige Neuerungen. Besonders spannend seien diese für Privatpersonen und Vereine, erklärt Hans Kemmeries, Finanzvorstand der LAG. „Öffentliche und private Antragsteller werden gleichgestellt. Es gibt für sie eine Fördermittelquote zwischen 50 und 70 Prozent“, erklärt Kemmeries. Die Fördersumme dürfe eine Höhe von 100 000 Euro nicht übersteigen, zehn Prozent müssten selbst finanziert werden, die Mehrwertsteuer sei in der Fördersumme mitinbegriffen.

„Wir wollen einige Premium-Projekte fördern, die sich durch das besondere Engagement der Mitglieder auszeichnen“, erklärt Lücke. Diese Eigenleistungen, zum Beispiel, wenn Mitglieder beim Bau mitanpacken, könnten Teil der zehn Prozent Eigenanteil sein, erklärt Lücke. „Wir hoffen, dass damit auch Projekte von kleineren Vereinen gefördert werden können“, macht Kemmeries klar.

Ziel von Leader sei es, „Dinge anzugehen, die wir ohne Förderung nicht realisieren könnten“, erklärt der Erste Kreisrat. Die neuen Strukturen seien zwar aufwendiger, hätten aber mehr Anreize für Privatpersonen. „Sie müssen aber ins Regionalentwicklungskonzept passen“, macht Lücker deutlich.

Fünf Anträge seien bisher gestellt worden und von der LAG als förderwürdig anerkannt: das Historisches Kaufhauses Abbehausen (Fördersumme 100 000 Euro), die Aussichtsplattform Oberfeuer Preußeneck (100 000 Euro), der Ausstellungsraum Maschinenhaus Oberfeuer Preußeneck (37 650 Euro), eine interaktiver Trinkwasserausstellung des OOWV in Diekmannshausen (100 000 Euro) und das Centraltheater (100 000 Euro).

Projektplanern empfiehlt die Regionalmanagerin sich vor dem Ausfüllen der umfangreichen Antragsformulare mit der Geschäftsstelle des Regionalmanagements in Verbindung zu setzen. „Die Mitarbeiterinnen kennen die Materie­ gut und können beraten, ob ein Projekt Chancen auf Förderung hat“, rät auch Kemmeries.

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