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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Winterdienst In Brake: Warten auf Väterchen Frost...

29.12.2015

Brake Hans Georg Müller sitzt am Schreibtisch und prüft die Vorhersagen verschiedener Wetterdienste für die nächsten Tage im Internet. Ab einer gemeldeten Temperatur von vier Grad versetzt der Leiter des Braker Bauhofes seine Mitarbeiter in Alarmbereitschaft.

„Wir müssen immer auf dem Laufenden sein, um bei fallenden Temperaturen den Streudienst aufnehmen zu können“, berichtet der 57-Jährige. Im Falle eines Falles beginnt der Winterdienst für die Streuwagenfahrer um halb fünf Uhr morgens, damit die Schulwege und wichtigsten Straßen der Stadt befahrbar sind.

Dabei gehört der Winterdienst für die Mitarbeiter des Bauhofes zwar zum Berufsalltag, stellt jedoch eine Zusatzarbeit dar, die auf jeden Fall geleistet werden muss. Im Einsatz sind ein Lastkraftwagen, drei Schlepper und zwei Mitarbeiter, die enge Gassen oder die Deichtreppen von Hand streuen. Im Wochenrhythmus wechseln sich so zwei Teams mit dem Streu- und Räumdienst ab. Während eines Winterdienstes fahren die Fahrzeuge eine Gesamtstrecke von über 80 Kilometern ab.

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„Zurzeit läuft bei uns das normale Arbeitspensum ab“, erzählt Müller weiter. „Dazu gehören zum Beispiel die Beet- und Grünanlagenpflege, der Strauchschnitt oder die Mülleimerleerungen innerhalb der Stadt. Unsere Mitarbeiter sind gut beschäftigt und leisten tolle Arbeit“, freut sich der Leiter des Bauhofes.

Im vergangenen Jahr sah das etwas anders aus. Bis zum 28. Dezember 2014 waren die Mitarbeiter schon in 19 Nächten in Alarmbereitschaft.

Zum Jahresende sollen laut Wetterberichten die Temperaturen fallen. Hans Georg Mülle weiß aber, dass dies nur die halbe Wahrheit ist. Nicht alles, was im Internet zu lesen sei, treffe auch ein. Die Bauernregel, dass die vielen Früchte in diesem Jahr einen harten Winter vorhersagen, habe sich noch nicht bewahrheitet.

Wenn es nach Müller ginge, würde er sich vier Wochen trockenen Frost wünschen. Die Arbeiter können dann an den Sielen Bäume und Sträucher beschneiden und müssen keinen Streudienst fahren.

Einen Winter wie vor fünf Jahren, als das Streusalz überall knapp wurde, wäre für ihn schlimm. Die Salzpreise habe sich damals mehr als vervierfacht. Die 100 Tonnen Salzreserve könne gern eingelagert bleiben. Auch wäre ein trockener Winter besser für die Bäume am Straßenrand, da die Böden weniger stark mit Salz belastet werden.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg
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