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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

„Wir begrüßen die Südvariante“

17.05.2019

Lemwerder /Berne Rund zweieinhalb Jahre haben die Vorarbeiten für den jetzt vorliegenden Variantenvergleich für das Teilstück der B 212 neu von Lemwerder bis an die Landesgrenze Bremen gedauert. Viele Gutachten wurden gefertigt, um die Frage zu klären, welches die verträglichste Linienführung der geplanten B 212 neu im Bereich Delmenhorst/Deichhausen und welches die beste Anschlussvariante ist. Die abschließende Entscheidung über die Vorzugsvariante hat jedoch allein die Straßenbauverwaltung getroffen. Im Ergebnis liegt die Südvariante mit einem Teilanschluss an die L 875 von und nach Berne deutlich vorn. Die Varianten wurden Mittwoch in Delmenhorst und Donnerstag in Lemwerder vorgestellt.

Die favorisierte Trasse verläuft südlich von Deichhausen auf Delmenhorster Stadtgebiet und hat einen Teilanschluss an die Landesstraße 875 – der Verkehr kann von Delmenhorst nach Lemwerder und Berne fließen und umgekehrt nach Delmenhorst. Einen Anschluss von der Landesstraße in Richtung Bremen wird es jedoch nicht geben, erläuterten Joachim Delfs, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Oldenburg, jetzt in Delmenhorst.

Die Südtrassierung kann Wolf Rosenhagen von der Initiative „Pro B 212neu“ nur unterschreiben: „Wir begrüßen, dass es jetzt auf die Südvariante hinausläuft.“ Jetzt könne das ganze Prozedere in ein förmliches Vorverfahren und dann in das abschließende Planfeststellungsverfahren gehen, so Rosenhagen. Das sei vor allem vor dem Hintergrund wichtig, dass mit der Fertigstellung des Abschnitts der B 212 bei Berne mehr Verkehr durch Lemwerder rollen werde. „Insofern muss schnellstmöglich weitergebaut werden.“

Die Vor- und Nachteile der Trassen- und Anschlussvarianten sind je nach Gesichtspunkt unterschiedlich. „In der Zusammenfassung kann sich aber die Vorzugsvariante deutlich von den anderen abheben und bleibt selbst dann die Vorzugsvariante, wenn man die Gewichte der Kriterien deutlich verschiebt“ betonte Delfs. „Auch bei der Südvariante sind gravierende Konflikte zu lösen“, führt Joachim Delfs weiter aus, „aber die Eingriffe in die Natur durch die zwei Nordvarianten diesseits und jenseits des Deiches wären noch deutlich schwerwiegender.“

Die Delmenhorster Gegner der Südvariante haben angekündigt, notfalls zu klagen. Dazu sagt Rosenhagen: „Das könnte spannend werden. Nach den ganzen Vorarbeiten und einem Planfeststellungsbeschluss ist da viel Rechtssicherheit drin.“ Im übrigen sind seiner Meinung nach alle Belange von Lemwerder und Delmenhorst fair von der Behörde abgewogen worden.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
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