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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gemeindeentwicklung: Gemeinsam buddeln am Tag der Einheit

25.11.2019

Lemwerder Bäume pflanzen für mehr Umwelt- und Klimaschutz – diese Aktion gibt es in Lemwerder schon lange. Jetzt will man das Angebot neu aufziehen: Auf Antrag der Gruppe Bündnis 90/Die Grünen und FDP sollen im kommenden Jahr 10 000 Euro in den Haushalt eingeplant werden, eine Verdopplung der jetzigen Summe. Von diesem Geld sollen von der Gemeinde Pflanzen angekauft und den Bürgern zur Verfügung gestellt werden.

Da das Interesse der Bürger an den Pflanzaktionen in den vergangenen Jahren eher gering war, wurde im Ausschuss für Wirtschaft, Landwirtschaft und Umwelt außerdem ein neuer Ansatz vorgestellt. Statt der bisherigen Pflanzaktion könnte sich Lemwerder am „Einheitsbuddeln“ beteiligen, einer bundesweiten Aktion zum Bäumepflanzen am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober. „Damit hätten wir einen guten Mitnahme-Effekt für das Marketing für die Aktion“, sagte Bürgermeisterin Regina Neuke. Nicht einplanen könne man an diesem Tag die Hilfe der Betriebshofmitarbeiter. Sie hatten bei den bisherigen Pflanzaktionen immer viel Vorarbeit und Hilfe geleistet.

„Bei der neuen Aktion könnten die Menschen in jedem Lemwerderaner Ortsteil überlegen, wo man noch Bäume pflanzen könnte“, sagte Brigitta Rosenow (Bündnis 90/Die Grünen). Der Vorschlag wurde im Ausschuss angenommen, der genaue Tag und die Umsetzung sollen noch genauer besprochen werden.

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Um die Nutzung des Wäldchens an der Niedersachsenstraße ging es ebenfalls in einem Antrag vom Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Die Gemeinde soll prüfen, ob der aktuell bestehende Trampelpfad besser ausgebaut werden soll. Hintergrund ist, dass nach Erweiterung der Unternehmen in Lemwerder das Wäldchen an der Weser nicht mehr von den Bürgern genutzt werden kann. Die Verwaltung hatte deshalb den Ausbau des Weges an der Niedersachsenstraße vorgeschlagen. Die Antragssteller sehen die naturbelassene Entwicklung der Fläche aber als wichtiger an, als ein Naturerlebnis für die Menschen.

Bisher führt ein gemähter Trampelpfad in das Wäldchen hinein. Günter Naujoks (SPD) gab zu Bedenken, dass in dem Waldstück viele Tiere lebten, er habe unter anderem schon Käuzchen und Fledermäuse bemerkt. Tiere, die streng geschützt sind, wie Rainer Wohlers (UWL) hinzufügte. „Wenn das Gebiet wirklich ausgebaut werden soll, muss auch eine professionelle Bestandserhebung gemacht werden“, forderte er. Ein Ausbaus des Weges wurde in der Sitzung nicht beschlossen.

Eine Idee, die zum neuen Klimaschutzgedanken von Lemwerder passen würde, schlug die UWL in einem Antrag vor: den Ausbau der alten Bahnstrecke zu einem Schnellradweg nach Delmenhorst. Dort sei die Idee auch schon einmal laut geworden.

„Mit dem Rad würde ich eine schnellere Strecke wissen“, sagte dazu Ewald Helmerich (SPD). Der Antrag wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt.

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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