• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Haushalt Der Gemeinde: Was kostet ein Jahr Lemwerder?

28.02.2020

Lemwerder In Lemwerder ist die Haushaltskasse in den vergangenen Jahren dank sehr guter Gewerbesteuereinnahmen stets gut gefüllt gewesen. Das ist auch 2020 der Fall. Bürgermeisterin Regina Neuke hat für die NWZ die größten Posten einmal aufgeschlüsselt.
Der Haushalt hat ein Gesamtvolumen von 20,7 Millionen Euro. 11,2 Millionen Euro hat die Gemeinde in diesem Jahr an Gewerbesteuern eingeplant. „Bei diesen Schätzungen gehen wir nicht automatisch von Rekordjahren aus“, erklärt Neuke. Sechs Millionen Euro stammen aus Einkommens- und Umsatzsteuern, 1,7 Millionen aus Grundsteuern. Ausgeben will die Verwaltung in diesem Haushaltsjahr 20,2 Millionen Euro.

Personalkosten

Die Kosten für die Gemeindemitarbeiter sind mittlerweile der größte Posten im Haushalt. 5,4 Millionen Euro aus der Gemeindekasse sind in diesem Jahr für Personalkosten eingeplant. „Diese Kosten sind gestiegen“, sagt Neuke. 130 Mitarbeiter beschäftigt die Gemeinde Lemwerder, davon arbeiten schon allein 40 in den gemeindeeigenen Einrichtungen wie den Kitas und Kindergärten.

Laufende Kosten

Damit in den Turnhallen und Kitas die Heizung läuft oder die Straßenbeleuchtung nachts brennt: wie jeder andere Haushalt auch, hat eine Gemeinde laufende Kosten für Strom, Gas und Wasser. 400 000 Euro sind es in der Gemeinde Lemwerder.

Zum Bereich Sach- und Dienstleistungen gehört auch der Bereich Unterhaltung. 1,1 Millionen Euro werden in Lemwerder dafür insgesamt eingeplant. Neben den laufenden Kosten gehört der Unterhalt von Straßen mit 500 000 Euro dazu. 200 000 Euro fließen in den Unterhalt der Gebäude der Gemeinde Lemwerder.

Geld einplanen muss man im Rathaus auch für die sogenannten Transferaufwendungen, zum Beispiel die Kreisumlage.

1,3 Millionen gehen an Einrichtungen wie Kitas in anderer Trägerschaft, zum Beispiel 420 000 Euro allein an das CVJM-Sozialwerk Wesermarsch. 900 000 Euro kostet die Gemeinde der komplette Unterhalt des Betriebshofes.

Investitionen

Die größten Investitionen in diesem Haushaltsjahr fließen in den Umbau des Feuerwehrhauses in Lemwerder (2 Millionen) und in den Parkplatz des Feuerwehrhauses in Bardewisch (125000 Euro). 2 Millionen sind für die neue Kita eingeplant, die hinter dem Rathaus entstehen soll. Für die Erschließung des neuen Gewerbegebietes Edenbüttel II sind 2,7 Millionen Euro eingeplant. Mit einberechnet ist auch der Kreisel an der Stedinger Straße, für dessen Bau die Gemeinde Zuschüsse in Höhe von 1,3 Millionen Euro bekommt.

Für die Städtebauförderung in der Eschhofsiedlung werden 500 000 Euro eingeplant, 1,5 Millionen werden dort mit Fördermitteln insgesamt investiert.

Stellen nicht besetzt

Mit dem ausgeglichenen Haushalt kann Bürgermeisterin Regina Neuke zufrieden sein. Das größte Problem der Gemeindeverwaltung sieht sie woanders. „Uns fehlt das Personal für die Planung unserer Vorhaben“, sagt sie. Stellen neu zu besetzen sei teilweise schwierig. Der Fachbereich II für Technische Dienste soll verstärkt werden. „Für unsere Projekte sind umfangreiche Vorplanungen nötig – zum Beispiel im Bereich Grundschule, beim Thema Klimaschutz und Wohnbebauung“, erklärt die Verwaltungschefin.

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2321
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.