• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Carbon Rotec-Gelände hat neuen Besitzer

04.07.2018

Lemwerder Ein Silberstreif am Horizont in Lemwerder: Die Gustav Zech Stiftung mit Sitz in Bremen hat ein rund acht Hektar großes Gelände von ehemals Carbon Rotec in Lemwerder erworben. Wie Holger Römer, Leiter der Unternehmenskommunikation der Zech Group, am Dienstag mitteilt, wurde das Areal dem Insolvenzverwalter, dem Heidelberger Rechtsanwalt und Partner der Sozietät Wellensiek, Christopher Seagon, abgekauft.

Der Preis für das Grundstück mit den Bestandsgebäuden ist nicht bekannt. Über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es am Dienstag. Der Verkauf der Immobilie sei eine erfreuliche und so nicht zu erwartende Entwicklung in dem Insolvenzverfahren der Carbon Rotec GmbH & Co. KG, betonte Christopher Seagon dazu. Neben den wirtschaftlichen Parametern sei die Gustav Zech Stiftung eine mit Bremen und Umgebung eng verwurzelte Institution, die ein hohes Interesse an der nachhaltigen Entwicklung des Standortes habe.

Die Gustav Zech Stiftung sieht laut Holger Römer den Grundstücksankauf als Kapitalanlage und wird nun das Gelände entwickeln. So würden beispielsweise für die Bestandsgebäude Mieter gesucht. Die Zech Group prüfe derzeit bereits verschiedene Szenarien für die Unternehmensgruppe. Konkret würde es sich hier um die Ansiedlung eines Betonfertigteilwerkes sowie die Vorfertigung von Modulbauteilen für die Bauindustrie handeln. Unabhängig davon stünden die Bestandsgebäude zur Miete auch Drittinteressenten zur Verfügung. Die Gustav Zech Stiftung gehe im Moment davon aus, dass über die Ansiedlung von verschiedenen Unternehmen rund 200 neue Arbeitsplätze auf dem Areal geschaffen werden könnten.

Wie der Unternehmenssprecher weiter mitteilt, wurde der Grundstücksverkauf von der niedersächsischen Landesregierung konstruktiv begleitet. Federführend dabei sei Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann gewesen. Ziel sei gewesen, das Grundstück zu reaktivieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Konstruktiv unterstützt wurde die Transaktion auch von der Landessparkasse zu Oldenburg, zu deren Gunsten Sicherheiten an der Immobilie bestellt wurden, so der Insolvenzverwalter.

Christopher Seagon hatte das Areal bereits im Investorenprozess der Carbon Rotec, Hersteller von Rotorblättern für Windenergieanlagen, angeboten und mit verschiedenen Interessenten gesprochen. Die Gustav Zech Stiftung habe dann die Chancen für das Areal erkannt und war mit dem vorgelegten Angebot zum Zuge gekommen.

 Die Zech Group GmbH ist eine Holding, unter deren Dach mehrere Geschäftsbereiche mit jeweiligen operativ tätigen Führungsgesellschaften zusammengefasst sind. Hervorgegangen ist die Gruppe aus einem 1909 gegründeten Baugeschäft. Im Kern ist die Zech Group nach wie vor ein Familienunternehmen. Geschäftsführender Gesellschafter ist Kurt Zech. Die Zech Group beschäftigt mehr als 9000 Mitarbeiter. Der Umsatz der Gruppe und der unternehmensnahen Stiftung lag 2017 bei etwa 2,4 Milliarden Euro.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2320
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.