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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Förderung von Breitbandausbau im ländlichen Raum

31.01.2018

Lemwerder Ein Gigabit Übertragungsleistung für jeden – davon sind viele Internetanschlüsse im ländlichen Raum weit entfernt. Mit gerade einmal zehn Mbit/s müssen Betriebe beispielsweise derzeit noch in der Gansper Industriestraße auskommen, wie einer der Betroffenen im in Lemwerder gastierenden Infomobil des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Deutschen Industrie- und Handelskammer reklamierte. Die Betonung liegt hierbei auf „noch“. Denn das soll sich dank gezielter Förderung des Breitbandausbaus im ländlichen Raum bald ändern.

Alle Gebiete, deren Anschluss ans Glasfasernetz sich bisher für die Telekommunikationsunternehmen nicht gelohnt hat, sollen ab sofort flächendeckend erschlossen werden. Und dabei bewegt sich auch in der Wesermarsch etwas. 86 Projektgebiete mit 1900 Adressen sind auf der Karte aufgeführt, die im Infomobil für alle Interessierten einsehbar war. Allein 41 Schulstandorte wolle man in der Wesermarsch in Zusammenarbeit mit der EWE mit dem Glasfasernetz verbinden, erklärte der Pressesprecher des Landkreises, Matthias Sturm, der zum Team des Infomobils gehörte.

Das Anliegen des Teams war, zu hören: Wo drückt der Schuh? Wie so ein Glasfaseranschluss aussieht, was damit alles von der Telemedizin bis zum 3-D-Drucker möglich ist und wie man an die entsprechenden Förderungen kommt, wurde den Besuchern, die sowohl aus beruflichem als auch privatem Interesse dem Infomobil einen Besuch abstatteten, erklärt.

Kostentreiber beim Ausbau des Glasfasernetzes, das durch seine Leistungsfähigkeit den Kupferkabeln klar überlegen ist, sei der Tiefbau. Begrenzt ist auch die Datenmenge, die per Funk übertragen werden kann, hieß es.

Für die Kommunen bleibt das Projekt dank der zu beantragenden Fördermittel erschwinglich. Nach dem Gießkannenprinzip werde das Geld aber dennoch nicht verteilt, sondern es gibt zu erfüllende Bedingungen, die transparent dokumentiert sind.

90 Prozent der dafür anfallenden Kosten werden von Bund, Land und aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert. Die restlichen zehn Prozent müssen sich Landkreis und Kommune teilen. In Berne startete der Ausbau im Schwarzen Weg am Montag.

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