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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kreislauf ohne Beeinträchtigungen für den Boden

09.09.2017

Lemwerder Dr. Maria Flachsbarth (CDU), Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, war jetzt in Lemwerder zu Gast bei einem Gespräch über Themen aus den Bereichen der Wasser-und Bodenverbände, der Deichbände und der Landwirtschaft.

Auf dem Hof von Bernd Döhle konnte Wolf Rosenhagen (CDU Lemwerder) dazu die Bürgermeisterin der Gemeinde Lemwerder Regina Neuke, den stellvertretenden Landrat Dieter Kohlmann die Vorsteher der Wasser-und Bodenverbände in der Wesermarsch, die Vorsteher der beiden oldenburgischen Deichbände, den Kreislandvolkvorsitzenden, die Vorsitzenden der örtlichen Landvolkverbände, den Kreisjägermeister und Landwirte aus der Region begrüßen.

Die Anwesenden trugen der Staatssekretärin ihre Sorgen vor. Zum Thema Düngeverordnung kritisierten Bernd Döhle und Dr. Carsten Padeken: „Die neue Düngeverordnung benachteiligt Grünlandbetreibe. Die hiesigen Betriebe praktizieren keinen überschüssigen Nährstoffeintrag in den Boden. Das Gras nimmt den Nährstoff aus dem betriebseigenen Dünger vollständig auf und wird im Betrieb verfüttert. Die von den Tieren ausgeschiedenen Nährstoffe wieder auf die Flächen ausgebracht. Ein Kreislauf ohne Beeinträchtigungen für den Boden.

Fritz-Harald Strodthoff-Schneider, Vorsteher des Wasser-und Bodenverbandes Jade, forderte: „Wir brauchen einen Schöpfwerksfördertopf. Die Schöpfwerke der Wesermarsch sind in die Jahre gekommen. Unser Verband ist allein für 25 Schöpfwerke verantwortlich. Die Ertüchtigung der Anlagen kostet schnell mal eine halbe bis eine Million Euro. Allein über Beiträge von den landwirtschaftlichen Flächen ist das nicht zu machen. Die Schöpfwerke sind auch Voraussetzung für eine geregelte Entwässerung in den besiedelten Gebieten. Starkregen verschärft den Ertüchtigungsbedarf“.

Maria Flachsbarth versicherte den Landwirten und Verbänden ihr Verständnis für deren Sorgen und Nöte. Steigenden Ansprüchen der Gesellschaft an die Landwirtschaft und an die Aufgabenerfüllung der Verbände müsse auch ein gesicherter Ausgleich gegenüberstehen.

Ihre Wertschätzung für die Leistungen der hiesigen Landwirte brachte sie so auf den Punkt: „Gerade die Viehhalter erledigen einen Rund-um-die Uhr-Job und das 365 Tage im Jahr“.

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