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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

„Naturschutzgebiete wären nicht tragbar“

19.12.2017

Lemwerder Die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Meinrad-M. Rohde, und CDU, Wolf Rosenhagen, im Gemeinderat von Lemwerder haben die Erklärung des neuen niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies (SPD) zum Projekt Tideweser erfreut zur Kenntnis genommen. Dieser hatte in einem Interview mit der NWZ betont, dass er prüfen lasse, „ob Gebiete wirklich zwingend als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden müssen oder ob es – wie von mir vorgeschlagen – möglich ist, diese als Landschaftsschutzgebiete auszuweisen“. Lies will sowohl die Vorgaben der EU bei „Natura 2000“ erfüllen, aber „gleichzeitig eine Entwicklung der Häfen an der Weser wie beispielsweise in Brake ermöglichen“.

„Es wurde Zeit, dass im Rahmen von Natura 2000 nicht nur über Naturschutz, sondern auch über die notwendige wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen entlang der Weser nachgedacht wird“, schreiben beide in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Dabei müssen selbstverständlich alle Häfen und Unternehmen entlang der Weser im Bereich der Wesermarsch betrachtet werden.“

Dass die aufgrund der 2006 von der damaligen CDU/FDP-Landesregierung gemeldeten Flächen schon heute bestimmten Kriterien unterliegen, sei ein Kriterium. Dass diese Flächen jetzt zu Naturschutzgebieten erklärt werden sollen, sei indes nicht tragbar.

Unisono verlangen Rohde und Rosenhagen, dass auch auf die wirtschaftliche Entwicklung entlang der Weser geachtet werden müsse. „Lemwerder betrifft das besonders und erschwert die Ausgangslage, da hier nicht nur die niedersächsische Landesregierung, sondern auch der Bremer Senat mit besonderer Sorgfalt und in enger Abstimmung planen müssten. Die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Bremen verläuft hier zum Teil unmittelbar am niedersächsischen Ufer.“

Beide Fraktionsvorsitzende wollen als Mitglieder des Wesermarsch-Kreistags jede Möglichkeit nutzen, ihren Einfluss in diesem und in ihren Parteigremien geltend machen. „Uns geht es gemeinsam darum, dass für den Ritzenbütteler Sand, unsere Werften und das gesamte alte Flughafengelände nicht soweit eingegriffen wird, dass jede Weiterentwicklung verhindert wird“, heißt es von beiden abschließend.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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