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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

In Edenbüttel geht’s nicht voran

09.12.2017

Lemwerder Die kontroverseste Diskussion gab es im Finanz- und Planungsausschuss zu einem Punkt, den die Verwaltung kurzfristig von der Tagesordnung genommen hatte: der Bebauungsplan Nr. 33 „Edenbüttel II“. Eigentlich sollte der Fachausschuss über die Abwägungen befinden, die aufgrund der zahlreichen Stellungnahmen eingegangen waren. Bereits in der vorangegangenen Sitzung war dieser Punkt wegen zahlreicher offener Fragen vertagt worden.

Nun berichtete Bürgermeisterin Regina Neuke der Kommunalpolitik, dass man noch „Abstimmungsgespräche mit dem Landkreis“ abwarten wolle. Diese seien für Anfang Januar geplant. Daher sei die Abstimmung „noch nicht abschließend erfolgt“ und die Gemeindeverwaltung habe deshalb noch keine Bewertung vornehmen können. Auf Nachfrage von Sven Schröder (UWL), verriet die Bürgermeisterin, dass es vor allem in Sachen Seeadler-Schutz zwei Forderungen seitens des Landkreises gebe. Unterschiedliche Meinung gebe es noch, wie im Bebauungsplan „Störungen abschließend zu vermeiden“ seien. Ein Paar dieser geschützten Greifvogelart hatte dieses Jahr erstmals in Deichs­hausen – knapp 300 Meter vom geplanten Gewerbegebiet entfernt – erfolgreich gebrütet. Schröder zeigte sich ebenso wie Harald Schöne (FDP) verwundert, dass die Politik bisher keine Informationen bekommen habe, obwohl der Landkreis bereits Mitte November geantwortet habe.

Das Gewerbegebiet Edenbüttel II – eine Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes um 13 Hektar nach Süden – ist nicht unumstritten. Zwar hatte sich die Politik schon vor Jahren mehrheitlich für die Aufstellung eines Bebauungsplans ausgesprochen. In der öffentlichen Beteiligung waren bereits 2014 viele Stellungnahmen eingegangen. Die Gemeinde hatte die weitere Planung zunächst allerdings auf Eis gelegt, weil die Aufstellung eines Flächennutzungsplans noch ausstand. Nachdem dieser rechtswirksam geworden war, wurde von der Politik beschlossen, wieder in das Verfahren einzusteigen.

Allein für die jüngste Sitzung hatte die UWL fünf Anträge eingebracht, darunter auch, das Bebauungsplanverfahren fallen zu lassen und dafür die konkrete Beplanung des ehemaligen Flughafengeländes für weitere Gewerbeansiedlungen. Über diese Anträge soll nun – so sich durch die Abstimmungsgespräche keine neue Beschlussvorlage ergibt – in der nächsten Fachausschusssitzung diskutiert werden.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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