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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Lieber verhandeln und ein offenes Gespräch führen

08.07.2017
Betrifft: „Hinter den Kulissen brodelt’s gewaltig“ (NWZ vom 7. Juli)

Ich hatte das Gefühl, dass sich die Stadt Nordenham um eine abwechslungsreiche Wochenmarktszene sorgt. Das tut sie auch. Nur die Art und Weise, wie sie es in dem vorliegenden Fall tat, die finde ich, und nicht nur ich, bemerkenswert.

Der kleine Wagen mit verschiedenen Biofleischsorten, Käse und diversen Angeboten von Demeter, ist verschwunden. Betrieben wurde er von der überaus freundlichen und engagierten Besitzerin aus Seefelderaußendeich. Auf dem Platz steht jetzt ein (zweiter) großer Käsewagen.

Die Kunden des Betriebes wurden bereits vor längerer Zeit darüber informiert, dass ein Platzwechsel von der Stadt angeordnet wurde. Ein Befehl, ohne die Möglichkeit der Absprache. Dieses wurde akzeptiert. Nun jedoch, aufgrund erschwerter Bedingungen zog sich die Betreiberin zurück: Ein notwendiges Kabel hätte oben über den Verkaufswagen gelegt werden müssen, was für die Betreiberin nicht zu bewerkstelligen gewesen wäre.

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Über die Art und Weise der Anordnung schüttele ich, und nicht nur ich, den Kopf. Warum sind die verantwortlichen Mitarbeiter der Stadt nicht in der Lage, sich mit „Untergebenen“ auseinander zu setzen, oder einfacher gesagt, ein offenes Gespräch zu führen, anstatt Anordnungen zu geben? Vom Beamtenstuhl aus mit Papier und Stift ist es einfach, Dinge zu regeln. Aber es geht doch um Menschen und um Kunden und um Zufriedenheit. Da sollte man doch in der Lage sein zu verhandeln.

Ich kann nur hoffen, dass die Stadt mit ihrem Vorgehen nicht zu einer wirtschaftlichen Einbuße der Betreiberin beigetragen hat. Ich bin enttäuscht. Aber die Stadt wird vielleicht sagen: Es herrscht doch freie Marktwirtschaft. Ein großer Wagen bringt einfach mehr…

Sylva Springer Butjadingen

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