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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Stadtentwicklung: Linde soll neuem Museumsplatz weichen

22.05.2015

Nordenham Mit großer Mehrheit hat sich der Bauausschuss Mittwochabend für eine Neugestaltung des stadtbildprägenden Platzes vor dem Museum Nordenham ausgesprochen. Dafür soll eine etwa 80 Jahre alte Linde gefällt und ein neuer Baum einige Meter weiter in einem neu anzulegenden Beet gepflanzt werden.

Für freien Blick

Der Ausschuss folgte damit dem Vorschlag von Manfred Wolf. Der alte Baum wirke störend für den angestrebten Platzcharakter und versperre den freien Blick auf das Museum, sagte der FDP-Fraktionsvorsitzende.

Bereits seit fünf Jahren wird über eine neue Gestaltung des Museumsumfeldes beraten. Ziele sind: Das Museum soll von außen sofort als Museum erkennbar sein und der umgebende Platz soll seiner städtebaulichen Funktion gerecht werden.

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Das Museum wird als bedeutender städtebaulicher Anker zwischen der zur Innenstadt führenden Achse der Hansingstraße und der zum Güterschuppen des Theater Fatale und zum Strandgelände führenden Achse der Schulstraße angesehen.

Die drei Vorschläge eines Architektenwettbewerbs im Jahr 2011 sind verworfen worden. Aus Kostengründen soll auch der Vorschlag eines Bremer Planungsbüros nicht zum Zuge kommen. Daraufhin hat die Stadtverwaltung einen eigenen Vorschlag erarbeitet, dem der Ausschuss jetzt mit einer Änderung gefolgt ist: Die alte Linde soll entgegen dem Vorschlag der Verwaltung gefällt werden.

Ansonsten sieht die neue, vom Ausschuss verabschiedete Planung dies vor: Der Museumsvorplatz wird nicht vollständig gepflastert. Es bleiben auch nicht lediglich einige Grünfelder für große Baumbestände. Die Platzfläche erhält aus ästhetischen Gründen auch keine Art Schachbrettmuster. Vielmehr werden größere Grünbereiche erhalten und mit einem roten Klinkerstreifen eingefasst.

Auch die Glocke, das alte Leuchtfeuer und weitere Museumsexponate im Außenbereich werden nicht entfernt, sondern sollen an ihren bisherigen Standorten bleiben.

Die vorhandenen Parkplatzflächen des Museums bleiben unangetastet. Der mit roten Klinkersteinen neu gepflasterte Weg beim neu erstellten Aufzugstrakt soll weitergeführt werden, so dass entlang der gesamten Außenmauern des Museums ein roter Klinkerstreifen führt.

Der Vorplatz des Museums soll mit den gleichen gerumpelten grauen Betonsteinen gepflastert werden, mit denen bereits die Schulstraße erneuert worden ist.

Insgesamt soll eine für Besucher einladende Wirkung erreicht werden. Darüber hinaus können Hochzeitsgesellschaften anlässlich von Trauungen im Friesenzimmer des Museums künftig mit Autos bis vor die Eingangstür des Museums vorfahren. Hier werden auch Stehempfänge im Freien möglich sowie verschiedene kulturelle Veranstaltungen.

Die Kosten für diese neueste Planung sind noch nicht ermittelt. Die Stadtverwaltung schätzt sie auf etwas mehr als 200 000 Euro.

Sanierung City Süd

Es handelt sich um ein Vorhaben des Sanierungsprogramms City Süd. Zwei Drittel der Kosten werden durch Zuschüsse aus dem Förderprogramm des Landes gedeckt, ein Drittel der Kosten muss die Stadt selbst tragen.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
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Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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