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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Lürssen setzt langfristig auf Berne

21.06.2012

BERNE Noch fehlt auf der Internetseite der Friedrich Lürssen Werft GmbH & Co KG der Standort Berne. Auf diesen will das Familien-Unternehmen aber langfristig setzen. Diese erfreuliche Mitteilung machte am Dienstagabend Geschäftsführer Dr. Klaus Borgschulte den Mitgliedern der gemeinsam tagenden Ausschüsse für Gemeindeentwicklung, Wirtschaft und Tourismus sowie Landwirtschaft, Umwelt und Energie der Gemeinde Berne.

Über drei Millionen Euro will das Unternehmen in naher Zukunft in den Standort Berne investieren. Lürssen ist seit Anfang 2012 alleiniger Inhaber der ehemaligen Rolandwerft, nachdem die Holding Schiff- und Stahlbau Berne (SSB) mit der Firma Fassmer (Berne) wieder aufgelöst worden war.

Borgschulte erklärte, dass alle Beschäftigten der SSB zum 1. Juni von Lürssen übernommen worden seien und das Unternehmen zukünftig 60 bis 80 eigene Mitarbeiter in Berne beschäftigen will. Dazu kommen Beschäftigte von Fremdfirmen. Insgesamt, so sagte der Geschäftsführer, werden ungefähr 150 Personen am Standort Berne arbeiten.

An der Industriestraße will Lürssen in einer Halle den Sektionsbau und die Vorfertigung ansiedeln, eine zweite Halle sei ein Kompetenzzen-trum für Yacht-Komfortsysteme. Außenhautpforten würden hier ebenso gefertigt wie Klappen und Landgänge für hochwertige Yachten. In einer dritten Halle soll die Endmontage und die Ausrüstung der Boote stattfinden, bevor dann an der Pier das Schiff in die Endausrüstung kommt. Wichtiges Standbein in Berne wird auch das neue Dock sein, das ausschließlich für Reparaturen vorgesehen ist. Unter anderem sollen hier Schiffe, die ehemals von Lürssen gebaut worden sind, überholt werden. „Fertigung, Montage und Reparatur – alles an einem Standort. Das ist einzigartig an der Weser“, hob Borgschulte die Vorteile des Standortes Berne hervor.

Um das neue Dock nutzen zu können, stellte die Firma einen Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg. Ob die Gemeinde Berne davon betroffen ist, muss noch geklärt werden. Die Ausschüsse würden der Genehmigung aber positiv gegenüberstehen, hieß es.

Anpassungsbedarf herrschte auch beim Bebauungsplan Nr 45 – an der Weser. Hier wurden Übertragungsfehler korrigiert und mit der bestehenden Betriebsfläche des Lürssen-Geländes in Einklang gebracht. Der Verwaltungsausschuss wird sich damit abschließend beschäftigen, bevor der geänderte Bebauungsplan ausgelegt werde, hieß es im Ausschuss.

Fried-Michael Carl
Berne/Lemwerder
Redaktion Elsfleth
Tel:
04404 9988 2322

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