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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Leuchtturm-Verein: Mehr Platz für Blick auf Weser

23.07.2012

WARFLETH Gleich nach dem letzten Schultag lud der Verein „Schwarzer Leuchtturm Warfleth“ zu einer Ferienspaßaktion ein. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr waren dieses Mal wieder neun Kinder dabei, die mit Hilfe der Warflether Feuerwehr bis in die Spitze des 114 Jahre alten Wahrzeichens am Warflether Sand kletterten.

„Für uns ist das ein gutes Training bei der Abseiltechnik“, erklärten die Brandschützer, die auch für den Transport der Kinderschar sorgten. Nicht im Einsatzfahrzeug wie im vergangenen Jahr, sondern im Anhänger des Quads von Knut Hinz ging es dazu an den Strand, was schon allein für viel Spaß bei den Kindern sorgte.

Beim Erklettern des rund 18 Meter hohen Denkmals war der Nachwuchs kaum zu bremsen. „Ich würde mich da nicht mehr rauftrauen“, kommentierte Ute Röver lachend. Sie ist die Tochter des verstorbenen Hans Röver, der den Verein 1988 gründete, um den schwarzen Leuchtturm so vor der Verschrottung zu bewahren. Zudem ist sie die Schriftführerin des eingetragenen Vereins. Inzwischen steht der schwarze Leuchtturm, von dem nur 22 gebaut wurden, schon lange unter Denkmalschutz.

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Neben der Erhaltung des Leuchtturms setzen sich die Mitglieder außerdem für den freien Zugang zur Weser ein. Um diesen zu gewähren, entstand der Leuchtturmpad, der zwar nicht zum Leuchtturm führt, dafür aber am Ende einen wunderschönen Blick auf die Weser und das gegenüberliegende Ufer freigibt. „Falls sich die Werften eines Tages ausbreiten, haben wir auf diese Weise immer einen Weg zum Wasser, der uns gehört“, war dabei der Gedanke der Leuchtturmfreunde. Eine Befürchtung, die sich besonders nach der von Hegemann durchgeführten Einzäunungsaktion einstellte. Diese Ängste haben die Mitglieder bei der Firma Lürssen, die die Werft schließlich übernahm, dank der guten Zusammenarbeit nicht mehr.

Für ihren Leuchtturmpad setzen sich alle trotzdem weiterhin ein. Jeden Sonntagmorgen ist er beispielsweise zum festen Treffpunkt einer lockeren Seniorengruppe geworden, die dort klönt. Und auch gegen Jugendliche, die oft an den Wochenenden dort feiern, hat niemand etwas. Schade finden die Mitglieder lediglich, dass nach solchen Gelagen oft viel Müll zurückbleibt.

Neben der bestehenden Sitzgruppe, die der Verein am Ende des Leuchtturmpads unterhält, wurde nun eine zweite Sitzgruppe feierlich in Betrieb genommen. Die Fassmer-Werft unterstützte die Vereinsmitglieder mit 1000 Euro von ihrem „Weihnachtsgeld“, und von der Raiffeisenbank gab es 300 Euro in die Kasse. Mit drei neuen, gut im Boden verankerten Bänken und einem Tisch haben jetzt noch mehr Menschen die Möglichkeit, die herrliche Aussicht zu genießen.

Für die Ferienpasskinder gab es nach der Klettertour dieses Mal nicht nur ein Eis. Gemeinsam mit den Leuchtturmfreunden und Gerd Munderloh von der Raiffeisenbank wurden die neuen Sitzgelegenheiten gleich ausprobiert – nach einer kurzen Ansprache des Vereinsvorsitzenden Karl-Heinz Hoffmann.

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