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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mehr Platz für Werkzeugbau und Sortierung

16.07.2015

Berne Das Werk II des Dichtungsringspezialisten Fischer & Plath in Motzen, Industriestraße 4, ist um zwei Hallen erweitert worden. „Nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für die Region ist der Neubau ein wichtiges Signal“, sagte Geschäftsführer Ralf Mertens bei der offiziellen Eröffnung am Mittwoch. Auf rund 10 000 Quadratmetern überdachter Fläche sei nun mehr Platz für den hauseigenen Werkzeugbau und damit für neue Ausbildungsplätze. Zudem steige die Sortierkapazität auf zirka 500 Millionen Teile jährlich. Rund drei Millionen Euro hat das Unternehmen insgesamt investiert, sagte Ralf Mertens.

Fischer & Plath hat sich auf metallische Dichtringe spezialisiert. Mehr als 35 000 Produkte, insbesondere für die Automobilindustrie, werden jährlich an drei Standorten in Deutschland hergestellt. Das 1961 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter.

In der ersten Halle ist auf 1200 Quadratmetern nun Platz zur Entwicklung und Fertigung. „Der Werkzeugbau ist eine unserer Kernkompetenzen und ausbildungsstärksten Abteilungen, die weiter wachsen wird“, erläuterte der Geschäftsführer. Vor allem für die Bereiche Zerspanung und Werkzeugmontage sei die Erweiterung notwendig gewesen.

In der zweiten, rund 9000 Quadratmeter großen Halle stehen neue Maschinen zur Sortierung und Verpackung. Die Sortierautomaten würden den bisherigen Maschinenpark ergänzen und zugleich die Kapazität um zehn Millionen Stück pro Monat erhöhen, erläuterte der Geschäftsführer. Die fünf neuen Maschinen würden die Qualität der Dichtringe mit Hilfe eines speziellen Kamerasystems „aus sämtlichen Winkeln“ erfassen. Pro Minute könnten bis zu 400 Teile geprüft werden, sagte Ralf Mertens. Mit den modernen Verpackungsmaschinen wiederum werde die Produktion um 80 Prozent gesteigert.

Bei der Planung der neuen Hallen sei auf optimale Arbeitsbedingungen viel Wert gelegt worden, unterstrich Ralf Mertens. So würden die Hallen beispielsweise mit LED-Leuchten mit tageslichtabhängiger Steuerung beleuchtet. Das bedeute, dass sich die Leuchten automatisch bei viel Tageslicht im Raum dimmen würden. Zudem sorge eine spezielle Konstruktion am Dach dafür, dass Arbeitsgeräusche gedämpft würden.

Der Neubau wurde von der Europäischen Union finanziell gefördert. Ziel dieses Förderprogramms ist der Ausgleich von Standortnachteilen gewerblicher Betriebe in strukturschwachen Regionen.

Auf dem etwa 70 000 Qua-dratmeter großen Firmengelände sei „in den kommenden Jahren für weitere Vergrößerungen noch reichlich Platz“, kündigte Geschäftsführer Ralf Mertens an. Im kommenden Jahr sollen das Fertigwarenlager und die Verwaltung erweitert werden. Das Geld für diese nächsten Investitionen stehe zur Verfügung. Nach einem gesunden Wachstum im vergangenen Jahr rechnet Ralf Mertens für das laufende Jahr ebenfalls mit einer „anhaltend positiven Entwicklung“.

Landrat Thomas Brückmann lobte in seinem Grußwort den Mittelstand wie Fischer & Plath als Motor der Wirtschaftsregion Wesermarsch. Unter den zahlreichen Gästen war auch Dr. Thomas Hildebrandt von der Industrie- und Handelskammer Oldenburg, der die Bedeutung der Ausbildung mit Blick auf den Fachkräftemangel betonte. Der Gansper Betrieb beschäftigt 16 Azubis.


     www.fischer-plath.com 
Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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