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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mehr Platz und besser zu erreichen

16.09.2014

Nordenham „Die Ärzte haben zwar nach wie vor die gleiche Arbeit, aber zu deutlich besseren Bedingungen“, sagt Dr. Michael Bodammer. Er betreibt in der Adolf-Vinnen-Straße in Nordenham gemeinsam mit Dr. Robert Ceskel eine Gemeinschaftspraxis. In diesem Gebäude befindet sich seit dem 1. Juli auch die Notfallpraxis der niedergelassenen Ärzte, die zuvor in der Wesermarsch-Klinik beheimatet war. Der Umzug sei für alle Beteiligten das Beste gewesen, meint Michael Bodammer.

„Für die Bereitschaftsärzte und auch für die Patienten ist der neue Standort eine gute Lösung“, sagt er. Die Räume an der Adolf-Vinnen-Straße seien nicht nur größer, sondern auch behindertengerecht. Zudem biete die Nähe zur Innenstadt einige Vorteile, denn Apotheken oder Bushaltestellen seien von dort schneller und einfacher zu erreichen.

Nicht immer besetzt

Der Begriff Bereitschaftsdienst bedeutet allerdings nicht, dass die Praxis rund um die Uhr besetzt ist. In Nordenham gibt es am Mittwoch und am Freitag feste Sprechstundenzeiten von 18 bis 19 Uhr, die von reihum wechselnden Ärzten übernommen werden. Außerdem ist die Praxis am Wochenende sowie an den Feiertagen von 10 bis 13 Uhr und von 18 bis 19 Uhr besetzt.

Doch außerhalb der Sprechstunden bis um 7 Uhr des Folgetages ist in der Praxis kein Arzt mehr zugegen. Bei einem medizinischen Notfall, der nicht bis zur Sprechstunde am nächsten Morgen warten kann, gilt es seit seit einer im April 2012 in Kraft getretenen Neuregelung abzuwägen, welche Notrufnummer zu wählen ist.

Bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung sollte unbedingt die Notrufnummer 112 genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise schwere Störungen des Atmungssystems, Vergiftungen, starke Herzbeschwerden oder Stromunfälle. „Aber auch bei Knochenbrüchen ist der Rettungsdienst anzurufen, denn in einer Bereitschaftspraxis können wir diese nicht ausreichend behandeln“, sagt Michael Bodammer.

Öfter Fehlanrufe

Die seit April 2012 deutschlandweit geltende Bereitschaftsdienstnummer 116 117 dient dagegen bei Krankheitsfällen, die zwar eine akute Behandlung erfordern, aber keine Notfälle sind – wie hohes Fieber oder Bauchschmerzen. „Dabei kommt es öfter zu Fehlanrufen“, sagt Michael Bodammer. Einigen Bürgern sei offenbar nicht ganz klar, wann welche Nummer anzurufen sei.

Die Rufnummer 116 117 ist jeweils bis um 7 Uhr am Folgetag erreichbar. Allerdings liegt es im Ermessen des Bereitschaftsarztes, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Manchmal ist ein Hausbesuch notwendig, in anderen Situationen genügt eine telefonische Auskunft. „In dringenden Fällen alarmiert der jeweilige Bereitschaftsarzt auch den Notarzt, falls er der Meinung ist, dass ein sofortiges Eingreifen nötig ist“, sagt Michael Bodammer.

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