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Kandidatur: „Mehr Transparenz im Rat“

25.08.2016

Berne „Nicht nur reden, sondern machen“: Das soll das Arbeitsmotto der Partei „Die Linke“ in den kommenden fünf Jahren sein. „Ich möchte nicht nur einfach Stellvertreter in Berne und dem Landkreis sein, sondern mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren, um deren Ideen voranzubringen und umzusetzen“, nennt Gerold Hohlen einen Grund, warum er am 11. September auf der Liste der Linken zur Kommunalwahl antritt, um für den Berner Gemeinderat und den Kreistag zu kandidieren.

Politisch engagiert, wenn auch auf anderer Ebene, war der 62-jährige Warflether schon immer. Neben der Gewerkschaftsarbeit demons-trierte er gegen Atomkraftwerke, den Paragrafen 218, das geplante Freihandelsabkommen TTIP und schloss sich der Friedensbewegung an. Zuletzt hatte sich der gebürtige Oldenburger in der Vertrauenskörperleitung für seine Kollegen in einem Medienunternehmen eingesetzt.

Breitensport fördern

Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben sieht er jetzt die Chance, sich für die Menschen der Region stark zu machen. Er fühle sich in der Partei „Die Linke“ gut aufgehoben, weil deren vorrangige Ziele soziale Gerechtigkeit und Transparenz seien, sagt Gerold Hohlen.

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Die Punkte des Wahlprogramms für Berne habe er aus dem Kreise der Bürger zusammengetragen – alle gleichrangig, wie er betont. Sie reichen von der Förderung des Breitensports über die Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung bis hin zu mehr Transparenz in den Gremien des Gemeinderats.

„Neue Straße – neue Herausforderung“, heißt es in seinem Programm zur B 212 neu, für die bislang geeignete Lärmschutzmaßnahmen fehlten. Unzureichend sei auch der anvisierte Bau des Radwegs entlang der Motzener Straße. Dieser müsse die gesamte Strecke zwischen Motzen und Krögerdorf abdecken, kritisiert Hohlen.

Informationsbedarf sieht der Warflether, der an zweiter Stelle hinter Edgar di Benedetto und vor Andy Haferkamp und Monika Essing auf der Liste der Kreistagkandidaten im Wahlbereich 4 (Elsfleth, Berne, Lemwerder) steht, beim von der Gemeinde bezeichneten „weichen Tourismus“. Die Gemeinde habe viel zu bieten, sieht er gute Chancen, in diesem Bereich Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Doch zuvor müsse informiert werden, wo Gewerbe oder Tourismus sein sollen und wie die begleitenden Maßnahmen der Gemeinde aussehen würden.

Gegen Billiglohn

Der Billiglohnsektor dürfe nicht gefördert werden, damit das Leben für alle Menschen bezahlbar bleibe, heißt es weiter in seinem Programm. Angesichts von rund 500 von Strom- und Wassersperrungen betroffener Haushalte in der Wesermarsch, plädiert Hohlen für Sockelfreibeträge und Sozialtarife bei Versorgungsbetrieben.

Weitere Punkte sind beispielsweise, die Kinderbetreuung zur flächendeckenden Grundversorgung zu machen, die Förderung von regionalen Wirtschaftskreisläufen sowie die Ablehnung kontraproduktiver, pauschaler Haushaltskürzungen.

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