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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Premium Aerotec: Meister teilen ihr Wissen seit 25 Jahren

29.10.2014

Einswarden Die Namen des Werks haben in den vergangenen 25 Jahren oft den Namen gewechselt – insgesamt siebenmal. Doch die Meistervereinigung, die im Oktober 1989 gegründet wurde, ist dem Flugzeugwerk erhalten geblieben, das heute zu Premium Aerotec zählt. Am Dienstag feierten jetzige und ehemalige Meister das 25-jährige Bestehen dieser Vereinigung.

Am Anfang sei die Idee einer Meistervereinigung im Werk noch auf Misstrauen gestoßen, erzählte Gründungsmitglied Gerold Ruß. Eine Gewerkschaft nur für die Meister, hätten einige im Werk gemutmaßt. Doch daran sei den Gründungsmitgliedern nicht gelegen gewesen – und das bis heute nicht. Sie wollten sich über Neuheiten in der Luftfahrt und dem Flugzeugbau austauschen und zusammen bei Besuchen in anderen Werken neue Ideen sammeln, beschrieb Gerold Ruß deren Ziel.

Anfangs Misstrauen

Auch bei der damaligen Werkleitung sei das Anliegen vorab auf Misstrauen gestoßen. Der damalige Werkleiter Manfred Wolf setzte sich allerdings dann sehr für die Gründung der Meistervereinigung ein, sagte Gerold Ruß.

Im Oktober vor 25 Jahren setzten sich 45 Meister zusammen, gaben sich ein Statut und wählten einen Vorsitzenden. Werner Reichstein übernahm dieses Amt damals. Mit ihm, Gerold Ruß und Gerold Holitschke waren gestern drei Gründungsmitglieder bei der Feier zugegen. Auch Werkleiter Cord Siefken war gekommen, um den Meistern zu gratulieren.

Derzeit sind 77 ehemalige und aktive Meister in der Vereinigung tätig. Sie solle eine Plattform sein, um sich auszutauschen und Neues zu erfahren und zu diskutieren, sagte Jens Böschen, der derzeitige Vorsitzende.

Plattform für Wissen

Diese Plattform solle es zudem neuen Kollegen erleichtern, sich schnell in dem Werk zu integrieren und sich das nötige Grundwissen anzueignen, sagte Jens Böschen. Außerdem könne so ein einzelner Meister schnell neu erworbene Kenntnisse über die Entwicklungen in der Branche oder auch im Werk an die Kollegen weitergeben.

Besonders stolz ist die Meistervereinigung auf das Werksarchiv. Dort treffen sich regelmäßig seit Jahrzehnten tätige Kollegen, um Fotos, Videos und auch Werkzeuge zu archivieren und für die Nachwelt zu erhalten. „Ein unschätzbar wichtiger Wert und Einsatz, der seinesgleichen sucht“, lobte Vorsitzender Jens Böschen.

Doch nicht das Werk in Nordenham steht im Blickpunkt. So ging es immer wieder mal zu Firmen und Einrichtungen im norddeutschen Raum wie der Mercedes-Benz-Fertigung in Bremen oder der Meyerwerft in Papenburg. Auch der Fliegerhorst in Wittmund wurde besucht und die A380-Endlinie bei Airbus in Hamburg.

Darüber hinaus bietet die Vereinigung auch mehrmals im Jahr gesellige Veranstaltungen für die Mitglieder und ihre Angehörigen an.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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