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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

MOTORRAD-MESSE: „Mensch, war das ein giftiger Hobel“

09.01.2006

RODENKIRCHEN RODENKIRCHEN - Der 9. Stadlander Motorradmarkt am Wochenende in der Markthalle in Rodenkirchen zog deutlich mehr Besucher an als im Vorjahr. Die Organisatoren des Motorradclubs Rodenkirchen zeigten sich sehr erfreut über die gestiegene Resonanz.

2. Vorsitzender Godo Klaas machte das erweiterte Programm mit den vielen Oldtimern für die neue Belebung verantwortlich. Tatsächlich flanierten Menschen aller Altersklassen um die Bikes herum und waren fasziniert. Ältere Herren fühlten sich an ihre eigene Jugend zurück erinnert.

„Mensch, was war das für ein giftiger Hobel“ – so Zitate, die man immer wieder von Senioren hörte, die vor einer Puch 200 aus dem Jahre 1939 standen. Viele weitere Modelle aus der Zeit vor dem Krieg waren zu bestaunen. Etwa eine Miele oder eine Victoria 200 von 1937.

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Die erstklassig erhaltenen Oldtimer faszinierten alle Altersgruppen gleichermaßen, wobei besonders junge Teenager die Bikes wohl eher mit heutigen Mopeds verglichen. Sie faibelten eindeutig mit den modernen Hightech-Bikes mit modernen Futures. Auch Quadts standen voll im Interesse des Nachwuchses.

Besonders schön in Rodenkirchen: Jeder durfte sich auf die Maschinen setzen und schon einmal Maß nehmen. Auch Maschinen, die eigentlich im unerreichten Maß für jede Geldbörse stehen, waren zu bestaunen.

Hier glänzte besonders die Harley Davidson Softtail Standard aus dem Jahr 2002. Konstrukteur und Erbauer Bernhard Claasen vom Team Börjes American Bikes schuf einen Traum auf zwei Rädern.

Die Maschine, die im Oldtimerstil umgebaut wurde, hatte ein mitschwingendes Heck und eine Springergabel. Die Solomaschine wurde hierbei in „Castrolgrün“ im Outfit der fünfziger Jahre lackiert und glänzte mit modifiziertem Tank, in die die Zylinder hereinreichten und 200-er Breitreifen.

Der Aussteller aus Augustfehn war mit weiteren Harleys und Buells zur Messe gereist. Aber auch der deutsche Hersteller BMW war mit einem großen Repertoire vertreten und so konnten die Besucher auf einer BMW K 1200S probesitzen oder sich lieber auf die Maschinen mit Boxermotor, wie etwa die BMW R 1150, konzentrieren.

Weitere Maschinen wie etwa die Kawasaki ER-6n oder die Honda CBR 600F oder die Yamaha FZR Genesis in knallgelb waren zu bestaunen. Das Team „Hafensänger“ aus Stollhamm war mit zwei Rennboliden ohne Straßenzulassung vertreten. Die Boliden waren für 24-Stunden-Rennen, wie etwa für den Lausitzring, konstruiert und hatten zwischen 170 und 180 PS und können über 300 Stundenkilometer schnell sein.

Die Fahrer Jörn Janssen und Arno Brix belegten mit diesen Maschinen bereits viele Top-Platzierungen auf internationalem Parkett.

Die Maschinen vom Typ Yamaha-R1 waren Umbauten mit besonders viel Kohlefasermaterial. Aber auch Bikes für den kleineren Geldbeutel waren mit der Hyosung GT- 650S vertreten.

Überhaupt waren beinahe alle bekannten Anbieter namhafter Bikes vertreten. Eigentlich fehlte – wie auch im Vorjahr – die Fraktion der italienischen Maschinen, wie Ducati, Laverda oder Aprillia.

Am Abend ging es dann nach der Ausstellung mit einer zünftigen Bikerfete in der Markthalle weiter und die Besucher amüsierten sich bis weit in die Nacht, bevor am Sonntag die Ausstellung wieder alle Türen öffnete.

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NWZ/NORDENHAM/.4

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