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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Minister lobt Investitionsgeist

09.01.2016

Brake Zum Antrittsbesuch etwas Spannendes erleben: Das dachte sich Bürgermeister Michael Kurz und lud Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD, Sande) kurzerhand zur Firma Rehau ein. Das Unternehmen hatte Ende November angekündigt, 72 Millionen Euro in den Standort Brake zu investieren.

„Diese Investition ist ein Bekenntnis zur Region und den ganzen Norden. Die mittelfristige Sicherung der Beschäftigung ist nicht nur ein Zeichen für die Familien, sondern auch für die Partnerfirmen und die Stadt Brake“, lobte Lies die Investition. Dabei sei diese auch nicht ohne Risiko, machte Markus Grundmann, Geschäftsleitungsvorsitzender des Automotive-Bereichs der Rehau-Gruppe, deutlich. „Wir bekommen die Zuschläge für die Produktsysteme für drei Jahre. Dann kommt ein Facelift der Modelle, und die Hersteller vergeben die Aufträge neu“, erklärte er. Dabei könnten auch Aufträge verloren gehen. Eine Lackieranlage, wie sie jetzt in Brake angeschafft würde, bezahle Rehau aber mindestens zwölf Jahre ab.

Bei der neuen Anlage überwiegen allerdings die Vorteile: „Wir mussten einen Teil der Produktion nach Feuchtwangen verlagern. Diese kann jetzt zurück nach Brake wandern“, erklärte Grundmann. In der Wesermarsch baut Rehau im Automotive-Bereich vor allem für Mercedes in Bremen. Die Nähe zum Werk sei für die kurzfristige Belieferung des Kunden günstig. „Allerdings ist es schon grenzwertig“, erklärte Grundmann. Landtagsabgeordnete Karin Logemann (SPD) sprach daraufhin die Planung der B 212 neu an, die Brake und Bremen direkter Verbinden würde. Eine große Hilfe für Rehau, betonte Grundmann.

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Auch in Anbetracht dessen, dass Rehau noch weitere Investitionen in den Standort Brake plant. „Wir wollen ein Logistikzentrum auf dem Werksgelände installieren“, erklärte Grundmann. Die derzeitige Menge an Lastwagen – bis zu 100 Lkw am Tag, erklärte Werksleiter Volker Langenberg – sei schwer für das Werk aufzufangen. „Weil es auch keine Parkplätze für Lkw in der Nähe gibt.“ Für das Logistikzentrum sei aber eine neue Auffahrt nötig. „Konkrete Planungen wird es aber erst in den nächsten Wochen geben“, ergänzte Grundmann. Bürgermeister Michael Kurz sagte dem Unternehmen seine Unterstützung zu.

In den nächsten Monaten stehen allerdings Bauarbeiten auf dem Werksgelände an. Die Baggerarbeiten für die neuen Hallen haben schon begonnen. Danach soll das Hochregal erweitert werden. Im August soll dann die Lackieranlage aufgebaut werden. „Wir erhöhen dann die Kapazität der zu lackierenden Fläche von einer Millionen Quadratmeter im Jahr auf zwei Millionen“, sagte Grundmann. Im Februar wird die Anlage in Betrieb genommen, die Lieferung kann im Juni 2017 beginnen, zeichnete Langenberg grob den Zeitplan vor.

Dass Rehau mit gezielten Produkt-Innovationen auf Nachhaltigkeit setzt, gefällt Lies. Als Grundmann ansprach, dass Rehau für diese Innovationen EU-Fördermittel beantragen möchte, sicherte Lies sofortige Unterstützung zu. „Wir brauchen in diesem Fall einen Präzedenzfall“, erklärte Lies bei seinem Besuch weiter.

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