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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Donum Vitae: Mit dem Bauch wächst die Unsicherheit

12.02.2015

Brake Wie versorge ich mein Neugeborenes richtig? Woher bekomme ich Unterstützung? Und wie kann ich trotz Kind eine Ausbildung beginnen? Fragen, die sich junge Schwangere und Mütter täglich stellen und mit denen sie nicht selten allein gelassen werden. Die Fortsetzung des Projektes „Den eigenen Lebenstraum nicht verlieren“ setzt genau hier an.

„Wir wollen Frauen erreichen, die geringe Ressourcen auf persönlicher, sozialer und materieller Ebene aufweisen“, erklärt Mechtild Frenking von der Schwangerschaftsberatungsstelle „Donum Vitae“ in Brake. In Kooperation mit der Kreisvolkshochschule (KVHS), dem Jobcenter Wesermarsch, dem Pro-Aktiv-Center (Pace) sowie dem Landkreis Wesermarsch und der SPD-Landtagsabgeordneten Karin Logemann ist das Projekt bereits 2011 entstanden. „Von 2012 bis 2014 haben wir dann mit den ersten 14 Frauen zusammengearbeitet“, erzählt Sozialpädagogin Jana Schröder. Nun startet der zweite Durchlauf, und bereits zehn Frauen sind angemeldet. „Dazu muss man sagen, dass das Projekt zu Beginn auf der Kippe stand, da die Finanzierung unklar war“, fügt Karin Logemann hinzu.

Finanziert wird das Angebot vom Landkreis und dem Jobcenter. „Die Arbeit und die Investition haben sich in den zwei Jahren gelohnt. Deshalb gibt es nach diesem weiteren Jahr die Option auf Verlängerung“, verkündet Eike Bohlmann vom Jobcenter.

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Die Treffen, die zwei Mal in der Woche stattfinden, richten sich an Schwangere oder Mütter mit sogenannten überlastenden Lebenslagen. „Die Frauen müssen unter 27 Jahre alt sein, Arbeitslosengeld beziehen, keine qualifizierte Ausbildung oder Schulbildung haben und sich in einer unsicheren sozialen Situation befindet“, erklärt Jana Schröder.

Was das Projekt von anderen Maßnahmen unterscheidet: „Wir drücken niemanden irgendwo hin. Wir nehmen eine Art Schlüsselposition ein und versuchen ein Netzwerk aufzubauen. Wenn es der Mutter gut geht, geht es auch dem Kind gut“, beschreibt Schröder den Ansatz.

Das Netzwerk besteht aus Hebammen, Pädagogen sowie Therapeuten und Tagesmüttern, die sich während der Treffen um die Kleinen kümmern. Aber nicht nur Gespräche seien wichtig: „Wir haben in der letzten Gruppe ein Mobilitätstraining, einen Wen- Do-Kursus sowie einen Erste-Hilfe-Kursus für Babys und Kinder angeboten“, zählt Mechtild Frenking auf. Vertrauen sei dabei die Basis. „Der Bedarf ist da, und wir wollen ihn weiterhin decken und den Müttern helfen.“


Mehr Infos unter   www.brake.donumvitae.org 
Ann-Christin Scharf Volontärin / NWZ-Redaktion
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