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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mit Zecken ist nicht zu spaßen

30.07.2015

Sürwürden Im Naturschutzgebiet Strohauser Plate und Vorländer waren an diesem Mittwochmorgen 20 Kinder auf Einladung des Hegeringes Brake anlässlich der Ferienpass-Aktion der Gemeinde Stadland unterwegs. Mit einem freundlichen „Waidmannsheil!“ von Uwe Wessels, Peter Wieting, Carsten und Georg Meyer begrüßt, machte sich der Trupp zu einer Exkursion in Richtung des kleinen Sees auf den Weg.

Vorab gab es ein wenig Theorie und Informationen zur Arbeit der Jäger. Fast die Hälfte der Kinder war schon im vergangenen Jahr im Lernort Natur zu Gast und konnten deshalb etliche Fragen der Jäger beantworten. „Wenn wir hier ein Tier sehen, ist es zu 99 Prozent ein Hase und kein Kaninchen. Die lieben den sandigen Boden, wo sie ihre Bauten graben können“, erläuterte Peter Wieting den Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen.

Jäger und Heger

Peter Wieting machte den Kindern deutlich, dass ein Jäger die Wildtiere schütze und hege – aber immer vor dem Hintergrund, dass sie als Nahrung dienten. „Die Jägerei hat mit Killen nichts zu tun“, so der in Hamburger lebende Rodenkircher. Seit Menschengedenken gebe es die Jagd. Daneben sehe der Jäger seine Aufgabe auch in der Fütterung der Tiere in Notzeiten, in der Bejagung der Füchse oder in der Tötung kranker Tiere.

Bei der Exkursion fanden die Mädchen und Jungen Präparate von Enten und anderen am Wasser lebenden Tieren. Aufgeregt durch das Reit am See wuselte auch Labradorhündin Cleo, die als ausgebildete Jagdhündin für die Wasserarbeit prädestiniert ist. Schon am Ausgangspunkt gab es einen Infowagen mit Tierpräparaten von Fasan, Krähe, Fuchs und Rehgehörne.

Wichtige Tipps hatten die Jäger auch in Sachen Zeckenschutz. Die Spinnentiere lauern in Gebüschen und im hohen Gras und kommen sogar in heimischen Gärten vor. Da sie Überträger gefährlicher Krankheitserreger sein können, sollten man sich vor Bissen dieser Tiere schützen.

Dichte Kleidung tragen

Das geschieht am besten durch dichte Kleidung, die verhindert, dass die Zecken in die Schuhe, direkt auf die Haut oder ins Hosenbein schlüpfen können. Die Empfehlung an die Kinder lautete auch, sich sorgfältig nach jedem Spaziergang in der Natur abzusuchen oder von den Eltern absuchen zu lassen. Hat eine Zecke zugebissen und entsteht eine Hautrötung, sollte unbedingt ein Hausarzt aufgesucht werden.

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