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Aktualisiert vor 12 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Aus Land wird im Winter Wasser

08.12.2017

Moorhausen Welches ist die richtige winterliche Einstauhöhe für den „Moorhauser Polder“? Wie können Naturschutz und Landwirtschaft in dem knapp 71 Hektar großen Naturschutzgebiet an der Stadtgrenze zu Oldenburg unter einen Hut gebracht werden? Das waren auch im jüngsten Ausschuss für Bauen, Kreisentwicklung, Landwirtschaft und Umwelt drängende Fragen.

Allein, dass sich zur Rastzeit bis zu 1580 Pfeifenten und 335 Löffelenten im Polder niederlassen, mache das Gebiet so wertvoll, betonte Lutz Winkelmann vom Fachdienst Umwelt des Landkreises. Auch, weil dieses in Oldenburg mit dem Naturschutzgebiet Bornhorster Huntewiesen eine 350 Hektar große Erweiterung findet. Neben diesen so genannten wertgebenden Vogelarten bietet das Gebiet im Winterhalbjahr aber noch zahlreichen anderen Arten einen Rastplatz. Sie alle benötigen dazu aber Wasserflächen. Diese werden durch Einstau auf der Fläche erzeugt.

1987 sei im Pflege- und Entwicklungsplan ein Einstau von 50 bis 60 Zentimeter festgelegt worden, warf Lutz Winkelmann mit den Ausschussmitgliedern einen Blick zurück. Daraus sei in Gesprächen mit allen Beteiligten später ein „Zielwasserstand von 20 Zentimetern über NN für das Winterhalbjahr“ geworden. Da das Gelände im Mittel 25 Zentimeter unterhalb Normalnull liegt, wird insgesamt eine Wasserhöhe von rund 45 Zentimetern erreicht.

Die Aufgabe, den Wasserstand einzustellen, hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Zum 1. November sei daher der nördliche Durchlass geschlossen worden, berichtete Lutz Winkelmann, anschließend wurde bis zur Zielmarke zugewässert.

Trotz dieser Regelungen blieben Fragen offen, sagte Volker Osterloh (CDU). Wie sei dieser Einstau mit dem Hochwasserschutz für die Stadt Oldenburg vereinbar? Wie mit der Satzung der Moorriem-Ohmsteder Sielacht als Entwässerungsverband? Und: Wie steht es um die Einleitung durch von Vogelkot verdrecktes Wasser in öffentliche Gewässer?

Dezernent Mattias Wenholt betonte, dass die Speicherkapazität der Flächen im Norden der Stadt Oldenburg ausreichend sei. Auch der Entwässerungsverband könne mit der Einstauhöhe gut leben. Ziel müsse es zudem sein, die Gänsepopulation auf diesen Flächen durch ein gutes Wassermanagement einzudämmen. Auch hinsichtlich der Schadstofflast seien „absolut keine Umweltschäden“ zu befürchten. Durch die Entwässerung in die Hunte stelle sich eine Verdünnung ein. Die Alternative dazu wäre lediglich eine Verdünnung im Gebiet durch einen höheren Einstau.

Aus Sicht der Unteren Naturschutzbehörde Landkreis habe man aber „eine Lösung gefunden, die alle Seiten zufrieden stellt“.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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