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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Solarstrom von Raketenbasis

08.03.2018

Moorriem Die Mitglieder des Elsflether Stadtrates waren sich bei der jüngsten Sitzung einig und beschlossen den Vorentwurf des Bebauungsplanes Nr. 58 für die Photovoltaikanlage Burwinkel. Der Rat beschloss zudem, den Vorentwurf mit dem Umweltbericht und begleitenden Unterlagen öffentlich auszulegen.

Die neue Nutzung einer größtenteils brach liegenden Fläche wurde durchweg begrüßt. Eine Photovoltaikanlage auf dem ehemaligen militärischen Gelände in Burwinkel störe nicht, sagte beispielsweise Stefan Dörgeloh (FDP). Als „eine Investition für unsere Kinder“ bezeichnete Ratsherr Daniel Röhrl (SPD) die zu errichtende Anlage und begründete damit seine Zustimmung.

Auf dem Gebiet in Burwinkel waren früher Flugabwehrraketen stationiert. Die Kreisjägerschaft unterhält auf der Fläche mittlerweile einen Schießstand, die Moorriem-Ohmsteder Sielacht als Eigentümer nutzt einen Bereich als Lagerfläche und hat einen weiteren Teil mit Gebäude ebenfalls verpachtet. Bereits in den 90er Jahren hatte die damalige Bundesvermögensverwaltung das nicht mehr benötigte Gelände veräußert.

Schon vor drei Jahren hatte die Moorriem-Ohmsteder Sielacht einen Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplanes gestellt. Ziel des Bebauungsplanes der Stadt Elsfleth ist jetzt eine verbindliche Bauleitplanung zur Errichtung eines Freiland-Photovoltaikanlage in Burwinkel, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Die Behörden und andere Träger öffentlicher Belange waren bereits über die Pläne informiert worden.

Ratsherr Thomas Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßte die Entscheidung, dass der Bebauungsplan mit einer Umweltprüfung verbunden sei. Bestandteil des Umweltberichtes sind zum einen Informationen über Biotoptypen im Plangebiet. Zum anderen gibt es eine Potenzialabschätzung „Brutvögel und Fledermäuse“ sowie einen faunistischen Fachbeitrag.

Der Landkreis Wesermarsch hatte vor drei Jahren deutlich gemacht, dass man das Gelände im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht als eine militärische Konversionsfläche betrachten könne. Die Fläche sei bereits anderweitig bewirtschaftet worden. Auf diesen Umstand wies jetzt auch Ratsfrau Cordula Rebehn (UWE) hin. Bauamtsleiter Hartmut Doyen erwiderte, dass dieses Thema im Laufe der Trägerbeteiligung zur Sprache komme.

Henning Heinemann, Verbandsvorsteher der Moorriem-Ohmsteder Sielacht, sagte auf NWZ-Nachfrage, dass der Verband das Gelände an einen Investor verpachten werde. Gespräche würden schon mit einem auswärtigen Unternehmen geführt.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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