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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

„Die Wesermarsch hat kein Problem mit Nitrat“

12.09.2019

Moorriem /Wesermarsch Den Kreislandvolkverband Wesermarsch überrascht, dass von den am Dienstag von der Landesregierung vorgestellten „roten Gebiete“, die die Nitratbelastung des Grundwassers in Niedersachsen ausweisen, auch ein Gebiet in Moorriem betroffen ist. „Wir können überhaupt keinen Zusammenhang zwischen der belasteten Vorfeld-Messstelle in Bornhorst am Stadtrand von Oldenburg und dem ausgewiesenen Gebiet erkennen, das sich fast ausschließlich auf Moorriem erstreckt“, sagt der Kreislandvolk-Vorsitzende Dr. Karsten Padeken. Wasser fließe in der Regel von der Geest in die Marsch. Der umgekehrte Weg sei sehr unwahrscheinlich.

Die Wesermarsch habe kein Problem mit Nitrat im Grundwasser, heißt es in einer Stellungnahme des Landvolkes. Die Werte an den Vorfeld-Messstellen lägen bei 0,2 bis 0,6 mg und damit weit unter dem Grenzwert von 50 mg pro Liter Wasser.

Der Kreislandvolkverband geht davon aus, dass es sich um einen „fachlichen Fehler“ handelt, der im weiteren Verfahren geklärt werden kann. Man werde innerhalb der kommenden drei Wochen eine entsprechende Stellungnahme verfassen, um im Rahmen der Verbandsbeteiligung Einfluss auf die Verordnung zu nehmen. Mitte November soll die Endfassung vom Kabinett verabschiedet werden.

Mehr als 90 Prozent Grünland und viel Moorboden – beides lasse Stickstoff nicht in tiefere Bodenschichten durch, erläutert Padeken. „Daher sind die Werte im gesamten Landkreis ja so niedrig.“ Auch dies spreche dafür, dass das Moorriemer Gebiet nicht für erhöhte Werte an der Messstelle am Oldenburger Stadtrand verantwortlich sein könne. Das Gebiet müsse daher hinausgenommen werden.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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