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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Motivation und Muskelkraft

19.08.2013

Stollhamm In nur zwei Jahren und ganz ohne öffentliche Gelder haben die Stollhammer Bürger bewiesen, dass sich mit Motivation und Muskelkraft einiges bewegen lässt: Am Freitag wurde in Mitteldeich das zweite und letzte Teilstück des Rauschenbusch-Weges von Gauwe bis Mitteldeich feierlich eingeweiht. Entstanden ist so ein drei Kilometer langer Rad- und Gehweg auf dem ehemaligen Bahndamm von Stollhamm nach Mitteldeich.

Möglich geworden war die 1,3 Kilometer lange Verlängerung des bisherigen Weges auf nur durch die Spende von Dietlinde Rauschenbusch, die bereits mit ihrem mittlerweile verstorbenen Ehemann Eberhard auch den ersten Streckenabschnitt mit einer großen Spende ermöglicht hatte.

Deshalb sprach Bürgermeister Rolf Blumenberg vor allem Dietlinde Rauschenbusch seinen Dank für dieses großzügige Engagement aus. Ohne die namhafte Summe im fünfstelligen Bereich – über die Höhe wurde Stillschweigen vereinbart – wäre der Radweg nicht möglich gewesen, war sich Blumenberg sicher.

Und auch ohne das ehrenamtliche Engagement der Stollhammer sei der Rad- und Fußweg nicht zu realisieren gewesen. Hätte die Gemeinde den Weg ausbauen lassen, sei es um ein Vielfaches teurer und damit nicht möglich gewesen, so Rolf Blumenberg weiter.

Der Rauschenbusch-Weg sei ein beispielhaftes Vorhaben, das zeige, was mit bürgerschaftlichem Engagement trotz leerer Kassen möglich wäre. Und diesem Beispiel würde Rolf Blumenberg noch gerne weitere Projekte folgen lassen: „Wenn jemand eine Idee hat, wie das Leben in unserer Gemeinde noch lebenswerter gemacht werden kann, dann sollten wir uns alle zusammensetzen und versuchen, etwas zu bewegen“.

An fünf Sonnabenden hatten sich die Stollhammer auf dem alten Bahndamm getroffen und mit Maschinen der Firma Haye 500 Tonnen Schotter und Hansegrand auf einer Breite von 1,30 Metern verteilt und befestigt. „Wir hatten zwar Regen, Schnee und Sturm. Aber trotzdem hat niemand seinen Humor verloren und alle freudig weitergearbeitet“, erinnerte Jürgen Geberzahn vom Vorstand des Stollhammer Bürgervereins.

An den Arbeiten beteiligten sich neben Stollhammer Bürgern auch Mitglieder des Burhaver Bürgervereins, die auch an der Einweihung in Mitteldeich teilnahmen. Schon während der Feierstunde wurden die ersten Ideen geschmiedet, den Radweg weiter in Richtung Burhave zu führen. „Es wäre schön, wenn wir den Weg weiter nach Burhave verlängern könnten. Ich habe aber keine große Hoffnung, dass das gelingen wird. Aber man muss ja auch Ziele haben“, so Rolf Blumenberg. Sollte der Radweg trotz unterschiedlicher Eigentümerverhältnisse an dem Bahndamm weitergeführt werden, machte Jürgen Geberzahn schon einmal deutlich, wer helfen wird: „Das Angebot an Burhave steht. Wenn ihr weiterbaut, stehen die Stollhammer mit der Schippe parat“.

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