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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Geschenk zum Hochzeitstag als neuer Ort der Begegnung

07.11.2018

Motzen Die Kinderstube von Ute Vosteen ist Motzen. Nicht nur ihr Elternhaus mit Mama Helma und Papa Gustav, nein: ganz Motzen. Die Grundschule, die Nachbarschaft, die dörfliche Gemeinschaft, große und kleine Abenteuer der Kindheit und Jugend – Ute Vosteen ist in Motzen gerne aufgewachsen, dementsprechend groß ist die Verbundenheit zu dem Ort. Und groß war jetzt auch der Wunsch, Motzen etwas zurückzugeben. Nur was? „Motzen-Mitte“ heißt die Antwort.

„Motzen-Mitte“ ist ein grüner Flecken an der Deichstraße, nur ein paar Meter vom Frischland-Markt entfernt. Zwei Bäume stehen dort und seit Juli auch zwei rote Bänke sowie ein Tisch aus Recycling-Kunststoff. „Das ist Motzen-Mitte“, sagt Helma Vosteen und zeigt auf die Sitzgruppe. Die war für Helma und Gustav Vosteen ein Geschenk zum 60. Hochzeitstag am 19. Juli von Tochter Ute und deren Mann Jürgen Arning.

„Was soll man jemandem schenken, der alles hat und kein Geschenk haben will? So kam die Idee für die Sitzgruppe auf“, erzählt Ute Vosteen. Sie wollte etwas schenken, das die enge Bindung zu Motzen zeigt, ein Geschenk, das an die Vergangenheit erinnert und gleichzeitig für die Zukunft steht. Die Bänke sollen ein Ort des Austauschs, der Kommunikation, der Geselligkeit sein. Kurz: „Motzen-Mitte“ für alle, die dort leben, und für diejenigen, die durch Motzen sonst nur durchfahren.

Damit die Sitzgruppe installiert werden konnte, musste die Erlaubnis der Gemeinde Berne eingeholt werden. Das Jubel-Ehepaar spendete sein Geschenk also an die Gemeinde Berne.

Bürgermeister Hartmut Schierenstedt freut sich: „Das ist ehrenamtliches Engagement, das hoch geschätzt wird.“ Auch an anderen Orten der Gemeinde Berne gebe es dank verschiedener Vereinsspenden Sitzgelegenheiten – beispielsweise an der Juliusplate, in Köterende, beim Dorfgemeinschaftshaus Harmenhausen und am Leuchtturmpadd.

Viele Motzener hatten sich jetzt bei Wind und Regenwetter an der Sitzgruppe versammelt, um nochmals mit einem Sekt auf ihren neuen Ort der Begegnung anzustoßen. Nochmals, weil an dem Ort schon zum 60. Hochzeitstag von Helma und Gustav Vosteen ein Sektempfang veranstaltet wurde. Da saß das Ehepaar erstmals auf der Bank, wunderte sich noch darüber, wo die wohl plötzlich herkommt und nahm dort sogar den kirchlichen Segen zum Ehejubiläum entgegen – eine gelungene Überraschung.

„Die Nachbarn nutzen die Bank, es spricht sich langsam herum. Auch wir sitzen ab und zu hier“, sagt Helma Vosteen. Und Nachbarin Hilke Martens hat beobachtet: „Viele Radfahrer oder Arbeiter essen hier ihr Mittagsbrot und machen Pause.“ Und auch aus der benachbarten Arztpraxis hat so mancher Patient die Wartezeit auf der roten Bank abgesessen. So kann es weitergehen.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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