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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Dichtungsmasse statt Pommes

23.01.2018

Motzen Eigentlich wollte Jens Naber im Motzener Fährimbiss nur die Toiletten sanieren. Ein paar Tage musste der Betrieb dazu unterbrochen werden, weil bei Unterputzarbeiten eine gewisse Trockenzeit notwendig ist. Mit Imbissbetreiberin Renate Domanitzki kam der Gansper Heizungs- und Sanitärbauer in dieser Zeit ins Gespräch und erfuhr, dass diese nach mehr als drei Jahrzehnten gerne das Geschäft in gute Hände abgeben wolle. Kiosk und Standort sollten erhalten bleiben, war ihr Wunsch. Denn leicht fiel die Entscheidung zur Abgabe nach so langer Zeit und so vielen Stammkunden nicht.

Nun sind Jens Naber und seine Frau Tatjana die neuen Besitzer, die den seit Mitte Dezember geschlossenen Betrieb übernommen haben. Bis es wieder Bratwurst, Pommes und Co geben wird, muss allerdings noch einiges getan werden.

Komplett entkernt hat der Handwerker, der jede freie Minute für die Renovierung nutzt, das in die Jahre gekommene Gebäude. Die Fußböden und Wände sind schon frisch gefliest oder in sauberem Weiß gestrichen.

Auch der Küchenbereich ist nun vorschriftsmäßig vom Kioskbetrieb durch eine Wand getrennt. „Die Zeiten, in denen hier gefroren werden musste, sind vorbei“, sagt Naber und schmunzelt, der als Fachmann natürlich auch die seit Jahrzehnten falsch angeschlossene Heizung instand gesetzt hat.

Bis zur im März anvisierten Eröffnung wird neben der Einrichtung der Verkaufsräume, zu denen erneut sowohl Sitzmöglichkeiten als auch Stehtische gehören, noch ein modernes Alarmsystem installiert.

Erst einmal will Naber mit dem bekannten Angebot an den Start gehen. Später ist geplant, auch Eintöpfe anzubieten, verrät Jens Naber.

Die benachbarten Wohnmobilstellplätze werden weiterhin betreut und mit Strom oder Wasser versorgt.

Aber er und seine Frau haben noch viel mehr Ideen, wie sie den Fährimbiss zu neuem Leben erwecken wollen: einen Außensitzbereich, der eines Tages bei Kaffee und Kuchen zur Pause einlädt, könnte sich das Paar gut vorstellen. Schließlich liegt der Imbiss ja an einem viel genutzten Radwanderweg mit Blick auf die Weser.

Auch über das Angebot von Backwaren an den Wochenenden habe er schon nachgedacht, sagt der neue Besitzer. Aber all das sei noch nicht so ganz spruchreif. Was erst einmal fehlt, sind zuverlässige Mitarbeiter, die im Schichtbetrieb zwischen 5 und 20 Uhr, in Vollzeit oder geringfügig beschäftigt, hinter dem Tresen stehen werden. Interessierte können sich unter Telefon  0172/4208801 melden.

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