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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Dorfentwicklung: Nachhaltige Hilfe in Flüchtlingskrise

07.10.2015

Nordenham Mit Unterstützung der Spendengelder aus Nordenham ist es gelungen, die Landflucht im Westen von Mali zu stoppen und etwa 50 Dörfer zu stabilisieren. Zuvor hatten viele Bewohner des westafrikanischen Landes, das zu den ärmsten der Welt zählt, in ihrer Not ihre Heimat verlassen, um übers Mittelmeer nach Spanien und Frankreich zu gelangen. Jetzt kommt es darauf an, mit weiteren Spenden weitere Schulen, Gesundheitszentren und Brunnen zu bauen. Damit können die ländlichen Regionen der Sahelzone am südlichen Rand des Wüstengebietes der Sahara weiter stabilisiert werden.

Partner vor Ort

Das hat der Direktor der malischen Partnerorganisation Solidarität für Sahel (SOLISA), Bandiougou Niakaté, während seines Besuches in Nordenham im Gespräch mit der NWZ  deutlich gemacht. SOLISA führt vor Ort in Mali die Projekte zur Dorfentwicklung aus, die seit dem Jahr 2001 von der Gruppe „Brücke Nordenham-Kayes“ im Eine-Welt-Verein Nordenham finanziell unterstützt werden.

„Unsere Mali-Hilfe leistet einen wirksamen Beitrag gegen eine Verschärfung der Flüchtlingskrise. Dadurch leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe, die den Menschen Lebensperspektiven in Mali eröffnet“, freut sich Brücke-Sprecher Manfred Voigt über die erreichten Erfolge.

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Im Januar ist in der Region Kayes im äußersten Westen von Mali das achte Gesundheitszentrum und die achte Grundschule mit Hilfe von Spendengeldern aus Nordenham fertiggestellt worden. Die Region Kayes war von dem im Jahr 2012 zugespitzten kriegerischen Auseinandersetzungen im Norden von Mali nicht erfasst worden.

Darüber hinaus sind seit dem Jahr 2001 mit Unterstützung der Brücke Nordenham-Kayes acht Getreidebanken zur Überbrückung von Notzeiten, 15 Schacht- und Rohrbrunnen zur Trinkwassergewinnung, zwei Frauengärten, zwei Getreidemühlen und drei Nähwerkstätten entstanden. Insgesamt rund 228 000 Euro Hilfsgelder aus Nordenham sind geflossen.

Bald soll erstmals eine Sekundarschule für die Klassen 7 bis 9 in Khamouné und in Debo Kagoro das neunte Gesundheitszentrum gebaut werden. Diese Dörfer liegen nahe der Grenze zu Mauretanien. Die Förderanträge sind bereits beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eingereicht. Mit der Sekundarschule sollen Schulabschlüsse im ländlichen Raum ermöglicht werden.

Ministerium bewilligt

Wie bei den bereits realisierten Projekten kosten Schule und Gesundheitszen-trum zusammen 100 000 Euro. Das Ministerium hat bisher jeweils 75 Prozent dieser Kosten übernommen. Verbunden ist mit diesen Projekten stets der Bau eines Trinkwasser-Brunnens.

Für ihren Kostenanteil von 25 000 Euro für die beiden neuen Vorhaben fehlen der Brücke Nordenham-Kayes zurzeit allerdings noch 12 000 Euro. „Das Geld für die Mali-Hilfe sitzt nicht mehr so locker – vielleicht, weil es so viele Katastrophen auf der Welt gibt und Mali aus dem Blickfeld gerät“, sagt Kassenführerin Hannelore Fischer-Voigt.

Weitere Spenden seien dringend nötig. „Es ist ganz wichtig, dass die Nordenhamer Mali-Hilfe fortgesetzt wird.“ Bandiougou Niakaté bestätigt: „Auch noch mehr Dorfbrunnen sind ganz wichtig, um weitere Dörfer in Mali zu stabilisieren.“


     www.bruecke-nordenham-kayes.de 
Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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