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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nächste Sturmflut kann kommen

06.12.2016

Langwarden Auf dem Naturerlebnispfad am Langwarder Groden gibt es fünf Probleme weniger. Butjadingen Kur und Touristik (BKT) hat mit finanzieller Unterstützung der Nationalparkverwaltung sowie der Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft die über den Priel führende hölzerne Brücke verlängern lassen, so dass man sie jetzt auch bei schlechtem Wetter trockenen Fußes erreichen kann. Zudem wurden Arbeiten an vier von insgesamt sieben Rohrdurchlässen vorgenommen.

Mit welcher Dynamik sich der den Gezeiten ausgesetzte Langwarder Groden entwickeln würde, das hatten selbst Fachleute kaum erwartet. Und nicht alle dieser Entwicklungen sind positiv. So hatte sich an der Stelle, an der der Schotterweg an die Brücke über den Priel anschließt, ein tiefer Absatz gebildet. Ohne Gummistiefel ging bei schlechtem Wetter nichts mehr. Das Problem ist gelöst, indem an die Brücke ein 20 Meter langer Holzsteg angebaut wurde.

21 473 Euro hat diese Maßnahme gekostet. Und Kurdirektor Robert Kowitz ist froh, dass die BKT von diesen Kosten nur einen sehr kleinen Teil übernehmen musste – nämlich 1473 Euro. Denn mit jeweils 10 000 Euro haben sich die Nationalpark-Verwaltung und die Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft an dem Projekt beteiligt.

Knapp 25 000 Euro, die sie alleine stemmen musste, hat die BKT derweil in die vier Rohrdurchlässe investiert. Die Durchlässe sorgen dafür, dass mit der Flut Wasser auf die Flächen zwischen Naturerlebnispfad und Deich gelangt; nur durch diese regelmäßigen Überflutungen können sich Salzwiesen bilden. An den jeweiligen Rohr-Enden verursacht das Wasser aber so starke Verspülungen, dass bereits der Weg angegriffen war.

Nun hat die BKT über den vom Bohlensteg aus gesehen ersten Durchlass eine Baggermatte legen lassen – quasi als Brücke. Zudem hat die BKT bei diesem sowie bei den drei folgenden Durchlässen längere Rohre, die auch einen größeren Durchmesser aufweisen, einbauen und die Steinschüttungen an den Enden mit Beton verfestigen lassen.

Zusammen mit Anna Groeneveld und Jürn Bunje von der Nationalparkverwaltung sowie mit Matthias Düßmann von der Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft haben sich Robert Kowitz und Reiner Jahn, Außenbereichsleiter von Tourismus-Service Butjadingen (TSB), jetzt vor Ort ein Bild gemacht. Dabei stellten sie auch fest, das sich die Vegetation und die Vogelwelt auf dem Groden noch schneller und vielfältiger entwickelt haben als gehofft.

Robert Kowitz ist froh, dass alle Arbeiten vor den nächsten Sturmfluten, die der Winter mit sich bringen wird, abgeschlossen werden konnten. Im kommenden Jahr soll geguckt werden, wie sich der Groden dann entwickelt hat. Fest steht indes bereits jetzt, dass weitere Arbeiten nötig sein werden – unter anderem an den drei verbliebenen Rohrdurchlässen. Außerdem bleibt der Schotterweg zwischen Brücke und Bohlensteg eine kritische Stelle, weil es auch hier immer wieder zu Auswaschungen kommt. Vorerst hat die Kurgesellschaft an dieser Stelle neuen Schotter auftragen lassen.

Detlef Glückselig
Butjadingen
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2204

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Tourismus-Service Butjadingen | TSB

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