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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neue Halle: Elsflether Werft erhält Zusage

10.06.2013

Elsfleth „Wenn sie mal keine Lust mehr auf Bürgermeister hat, könnte sie glatt Moderatorin beim Fernsehen werden“. Dieses Lob, am Sonnabendmittag ausgesprochen von vielen Festzeltbesuchern, galt Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer.

Zur Eröffnung der Elsflether Seefahrtstage unter dem Motto „Leinen los“ hatte von der Kammer beim Frühschoppen professionell und charmant eine große Anzahl von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Elsfleth interviewt, und die Gäste im voll besetzten Partyzelt erfuhren in mehreren Gesprächsrunden viel über die Befindlichkeiten der „maritimsten Stadt Deutschlands.“

Als kundige Kennerin der Elsflether Geschichte – von den Anfängen bis zur Blütezeit des Weserzolls – erwies sich Stadtführerin Lina Walter – und wo man einen Einblick in die Historie hautnah erleben kann, das verriet die Leiterin des Elsflether Schifffahrtsmuseums, Dr. Christine Keitsch.

Die Schokoladenseiten des größten und schönsten Segelschiffs der Region stellte der Vorsitzende des Schulschiffvereins Großherzogin Elisabeth, Kapitän Johannes Reifig, an diesem Tag ins rechte Licht: „Jeder, der möchte, kann mit uns mitsegeln.“ In diesem Sommer werde die „Lissi“ an der Südküste Englands ein neues Revier erkunden, verriet Reifig.

Viel Beifall gab es für eine Neuigkeit, die Elsflether Werft betreffend: „Gestern haben wir vom Ministerium die Zusage erhalten, eine neue Halle zu bauen“ freute sich Werftchef Klaus Wichmann.

Wie dann auf der Werft das „Bruttosozialprodukt“ gesteigert wird, kündigte die, im Arbeitsoutfit gekleidete Moorriemer Stepptanzgruppe an. Mit flinken Füßen und klackernden Sohlen demonstrierten die Tänzerinnen: „So macht Arbeit Spaß“.

Dass man auf einer „oolen Brigg“ auch kein Kind von Traurigkeit ist, stellte Solosänger Ernst Perbandt, begleitet vom gut aufgelegten Visurgen-Shanty-Chor (Leitung Werner Schwarz), fest.

„Gute Chancen und ein großes Potenzial“ attestierte Kapitän Martin Schimmelpfennig (Maritimes Trainingszentrum) dem Jade-Weser-Port. Allerdings, so Schimmelpfennig, müssten die deutschen Seehäfen enger kooperieren. Seefahrt ist nicht nur die „weite Welt“, auch Binnenschiffe werden dringend gebraucht, um die Güter von den Seehäfen ins Hinterland zu transportieren.

Eine feste Größe in dieser Sparte ist das Elsflether Finanzdienstleistungsunternehmen Ludwig Harms. „Zurzeit betreuen wir 65 Binnenschiffe“ so Ludwig Harms. Sohn Arne Harms ist Geschäftsführer des jüngsten Unternehmens „Harms Vertriebsgesellschaft“ mit drei Doppelhüllentankern, von denen das jüngste vor kurzem in Holland getauft wurde.

Den „hochrangigen Ausbildungsberuf Schiffsmechaniker“ erläuterten Rainer Schmele und Anja Ahlers (Maritimes Kompetenzzentrum) und warum eine studierte Juristin lieber ein Nautikstudium aufnimmt, erfuhren die Besucher von der Nautikstudentin Franziska Hansen. Über die Studiensituation am Fachbereich Seefahrt machte sich der Dekan, Professor Dr. Klaus-Jürgen Windeck Gedanken. Sein Appell, den Nautikstudenten zu mehr Praxissemestern zu verhelfen, galt abermals der deutschen Reederschaft.

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