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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gedenken: Neue Linde erinnert wieder an Hoddersen

15.05.2014

Brake Bauhofsleiter Hans-Georg Müller hat Wort gehalten: An der Stelle, wo der städtische Bauhof vor rund zwei Jahren die mehr als 120 Jahre alte Hoddersen-Linde östlich der Friedrichskirche gefällt hatte, ist nun ein neuer Baum gepflanzt worden. Das berichtet der Hammelwarder Chronist Hans Wiechmann.

Wie berichtet, war die alte Linde, die an den Geistlichen Johannes Hoddersen erinnerte, damals gefällt worden, weil sie zu etwa einem Drittel verfault und dadurch die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war. Auch die Gedenktafel, die 2004 auf Anregung von Hans Wiechmann durch die Kirchengemeinde und den Bürger- und Heimatverein aufgestellt und zwischenzeitlich im städtischen Bauhof gelagert wurde, steht wieder an ihrem angestammten Platz.

Johannes Hoddersen war von 1549 bis 1594 Pastor in Hammelwarden. Er war ein Zeitgenosse Martin Luthers und soll auch dessen Schüler gewesen ein. Dem Geistlichen wird ein besonderes Verdienst zugeschrieben: In den Jahren von 1523 bis 1533 hat er die Bibel – oder zumindest große Teile davon – ins Niederdeutsche übersetzt und sie damit den Menschen im Oldenburger Land, die nur Plattdeutsch sprachen und lesen konnten, hinaus überhaupt erst zugänglich gemacht.

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Johann Bugenhagen, ein enger Freund Martin Luthers und auch dessen Seelsorger und Beichtvater, gab die so genannte Lübecker Bibel 1533 heraus. Der Name ihres Übersetzers Johannes Hoddersen blieb dabei indes unerwähnt.

In Hammelwarden jedoch erinnerte man sich der Verdienste des Gottesmannes. Im Jahr 1883 war östlich der Kirche bereits eine Eiche zum Gedenken an Johannes Hoddersen gepflanzt worden. Diese wollte aber nicht recht wachsen. Also ersetzte man die Eiche durch eine Linde, die im Jahr 1891 an gleicher Stelle gepflanzt wurde – die Hoddersen-Linde.

Diese Linde sei einst ein beliebter Treffpunkt der Kinder und Jugendlichen aus dem Dorf gewesen, berichtet Hans Wiechmann. Er freut sich deshalb, dass nun nach dem Ende der Deichbauarbeiten auch die Erinnerung an den Geistlichen durch das Anpflanzen der „jungen Hoddersen-Linde“ wach gehalten wird. Und so stört es ihn auch nicht, dass der Nachfolgebaum erst ein Jahr später als ursprünglich geplant gepflanzt wurde

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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