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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Blexer "weserschlößchen" Wird Umgebaut: Hier entsteht ein neues Hotel samt Restaurant

18.02.2017

Blexen Gute Nachricht für den Stadtteil Blexen: Ins Weserschlösschen soll wieder Leben einkehren. Die Oldenburger Architekten Herbert Backhaus und sein Sohn Marco haben den ehemaligen Blexer Bahnhof gekauft. Sie wollen in dem seit einigen Jahren leerstehenden Gebäude ein Restaurant und ein Hotel einrichten. „Unser Ziel ist, dass dort noch in diesem Jahr wieder die Lichter angehen“, sagte Herbert Backhaus am Freitag kurz nach Unterzeichnung des Kaufvertrages.

In einem ersten Schritt wollen die neuen „Schlossherren“ in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde Fassade, Dach und Fenster überarbeiten lassen. Anschließend folgt die Sanierung des Erdgeschosses. Hier soll ein Restaurant mit Bistro eingerichtet werden. Im letzten Schritt soll in den oberen Etagen ein Hotel mit 15 bis 20 Zimmern entstehen. Auch der Einbau eines Fahrstuhls ist geplant.

Nach den Worten von Herbert Backhaus bietet sich auch Außengastronomie an. „Der Standort schreit förmlich danach.“ Genaue Angaben zur Investitionssumme könne er nicht machen, sagt der Architekt. Er rechne aber mit Kosten von mindestens einer Million Euro.

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Das Gebäude bietet eine Nutzfläche von rund 1000 Quadratmetern, das Grundstück ist 4000 Quadratmeter groß. Er sei zuversichtlich, einen Gastronomen zu finden, der das Weserschlösschen betreibt, sagt Herbert Backhaus. Er sehe durch die Lage direkt an der Weser, durch die unmittelbarer Nähe zum Fähranleger und die Anbindung nach Bremerhaven gute Chancen für den Standort. „Wenn die Nordenhamer mitmachen, dann wird das funktionieren“, gibt sich der Oldenburger zuversichtlich.

Zum Kaufpreis für die Immobilie wollten sich weder Herbert Backhaus noch der Immobilienmakler Helmut Bessel äußern. Helmut Bessel hatte 2012 den Auftrag bekommen, das Weserschlösschen zu verkaufen. Nach seinen Worten gab es zwischenzeitlich eine ganze Reihe ernsthafter Interessenten. Die Idee, aus dem Weserschlösschen eine Spielbank zu machen, scheiterte ebenso wie die Einrichtung von Eigentumswohnungen oder einer Seniorenresidenz.

Herbert Backhaus hat eine ganz besondere Verbindung zum Weserschlösschen. Der Blexer Bahnhof war einst Dienststelle seines Großvaters, der bei der Bahn beschäftigt war. „Außerdem hat hier mein Vater einen Großteil seiner Jugend verbracht.“ Das Gebäude, das mit seiner markanten Architektur ein wenig an eine Ritterburg erinnert, war im Jahre 1907 errichtet worden. Es diente als Bahnhof, bis die Deutsche Bahn am 31. März 1980 den Personenverkehr nach Blexen aus Kostengründen einstellte.

Herbert Backhaus hat nicht nur eine besondere persönliche Verbindung zur Immobilie, sondern – wie er selbst sagt – auch ein Faible für verrückte Ideen. So hat er beispielsweise am Steinhuder Meer ein ehemaliges Krankenhaus gekauft und zu einem Hotel umgebaut.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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