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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

City Süd: Neue Straßen statt Bahnhofsumbau

06.02.2015

Nordenham Die Zeit drängt. Weil das Förderprogramm im nächsten Jahr ausläuft, muss sich die Stadt Nordenham mit der Sanierung der City Süd sputen. Zusätzlicher Handlungsdruck ist durch das Scheitern der Pläne für den Umbau des Bahnhofs in ein Hostel entstanden. Für das Projekt hatte die Stadt 2 Millionen Euro an Zuschüssen aus den City-Süd-Töpfen reserviert. Da diese Gelder jetzt freigeworden sind und kein anderes Konzept für die Bahnhofsnutzung in Sicht ist, hat der Bauausschuss des Stadtrates kurzfristig über deren Verwendung entschieden. Die Fraktionen einigten sich darauf, die Mittel überwiegend für Straßenbauvorhaben einzusetzen.

Vom Grauen Esel zum Bahnhof

Im Bahnhofsgebäude auf dem Weserdeich befand sich früher das Hotel Zum Grauen Esel, das 1868 errichtet worden war. Die Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn erwarb das Hotel und baute es zu einem Bahnhof um. Am 15. Oktober 1875 nahm er den Betrieb auf.

Die Nutzfläche des Gebäudes, das unter Denkmalschutz steht und sich im Eigentum der Deutschen Bahn befindet, beläuft sich auf etwa 2700 Quadratmeter.

Insgesamt hat das 2007 auf den Weg gebrachte Sanierungsprogramm City Süd, das Bund, Land und Stadt je zu einem Drittel finanzieren, ein Volumen von 6,53 Millionen Euro. Davon stehen noch genau 1,988 Millionen Euro zur Verfügung. 340 000 Euro sind für die Erneuerung der Schulstraße im Bereich zwischen Grüner Straße und Lutherstraße vorgesehen. Für jeweils 386 400 Euro sollen die Elisabethstraße und die Grüne Straße auf Vordermann gebracht werden.  200 000 Euro sind für die Sanierung der Karlstraße in dem Abschnitt zwischen der Hansingstraße und der Grünen Straße eingeplant.  Für 155 500 Euro will die Stadt hinter dem Güterschuppen des Theaters Fatale einen Platz errichten lassen, der mit einer Treppenanlage ausgestattet wird und sich als Veranstaltungsfläche für Freiluftaufführungen eignet.  500 000 Euro werden für die Bezuschussung privater Sanierungsprojekte zurückgelegt. Ob diese Summe tatsächlich zur Auszahlung kommt, hängt davon ab, ob entsprechende Förderanträge eingereicht werden.

Peter Kania, Leiter des Amtes für Baumanagement, geht davon aus, dass von den 500 000 Euro für Privatmaßnahmen noch Geld übrig bleiben wird. Den Restbetrag will die Stadt nutzen, um weitere Vorhaben umzusetzen, die auf der Nachrückerliste stehen. Dazu gehören zum Beispiel der Abriss der südlichen und nördlichen Anbauten am Bahnhof, die Beseitigung der leerstehenden Flachdachzeile unterhalb des Bahnhofs sowie die Errichtung einer neuer Toilettenanlage am Bahnhof. Auch eine „Fassadenkosmetik“ am Bahnhofsgebäude und die Gestaltung des Museumsplatzes sind in dieser Liste mit zukünftigen Maßnahmen aufgeführt. Die Umsetzung hängt davon ab, wie viel Geld am Ende da ist.

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Indirekt zählt auch die geplante Errichtung eines „Bike & Ride“-Fahrradstandes am Fuß des Bahnhofs zur City-Süd-Sanierung. Bei dem Vorhaben kann die Stadt auf einen Zuschuss von 190 000 Euro aus den Fördertöpfen der Landesnahverkehrsgesellschaft zurückgreifen.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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