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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neue Techniken im Ausland lernen

07.11.2013

Rodenkirchen Neue Arbeitsweisen kennenlernen und gleichzeitig andere Länder besuchen: Diese Chance bekommen Auszubildende im Handwerk durch ein Austauschprogramm der Handwerkskammer Oldenburg.

Dirk Heidemann hat diese Gelegenheit ergriffen. Für drei Wochen war der 44-jährige Umschüler zum Maler- und Lackierer in der norditalienischen Stadt Vicenza tätig, die für ihre Renaissancearchitektur bekannt ist.

Sprachkurs vor Ort

Der angehende Maler lernte in einem Kurs vor Ort die italienische Sprache kennen und arbeitete in einem Handwerksbetrieb mit. Inzwischen ist Dirk Heidemann wieder zurück in Deutschland und froh, dass er die Möglichkeit genutzt hat. „Ich würde das sofort wieder machen und kann es jedem nur empfehlen“, sagt er.

Sein Chef ist Malermeister Marcel Koopmann. Er hatte die Idee zu dem Auslandspraktikum und schlug seinem Lehrling die Reise vor. „Ich hätte mir gewünscht, dass mir so eine Chance während meiner Ausbildung geboten worden wäre“, sagt der Betriebsinhaber.

Das Mobilitätsprojekt der Handwerkskammer Oldenburg bietet Unternehmen die Möglichkeit, begabte Lehrlinge durch einen betrieblichen Auslandsaufenthalt in Frankreich, Norwegen, Italien oder England auszuzeichnen und zu fördern. Unterstützt werden die Reisen durch das Leonardo-da-Vinci-Programm der Europäischen Union, die Unterkunft und Sprachkurs finanziert. Die Organisation liegt bei der Handwerkskammer. Pro Jahr nehmen 85 Auszubildende aus dem In- und Ausland in Deutschland an dem Projekt teil.

Die Lehrlinge können im internationalen Umfeld lernen und arbeiten. Die Auslandsaufenthalte sollen die Entwicklung sozialer und persönlicher Kompetenzen sowie das Selbstbewusstsein der jungen Menschen fördern.

Neue Fertigkeiten

Neue Fertigkeiten und verbesserte Fremdsprachenkenntnisse seien das Ergebnis einer solchen Reise, sagt Diplom-Pädagogin Brigitte Hefele, die bei der Handwerkskammer für die betriebliche Mobilitätsberatung zuständig ist.

Für Dirk Heidemann ging es nach seiner Rückkehr direkt vom Flieger in die Abschlussprüfung für seine Ausbildung. Sein Chef Marcel Koopmann bezahlte den Flug und möchte künftig auch anderen Lehrlingen ein Auslandspraktikum ermöglichen.->

Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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