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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neue Wege in der Nachwuchswerbung

31.03.2009

NORDENHAM Wenn es nach Kreisbrandmeister Werner Zirk geht, werden schon bald mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund in den Jugendfeuerwehren der Wesermarsch anzutreffen sein. Denn immer weniger erwachsene Quereinsteiger finden den Weg in die Feuerwehren. Da stellen die 21 Jugendfeuerwehren im Landkreis schon jetzt die einzige verlässliche Quelle für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren dar.

Die geburtenschwachen Jahrgänge zwingen laut Werner Zirk auch die Jugendfeuerwehren, bei der Mitgliederwerbung den gesellschaftlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen. Das sagte er während der Kreisjugendfeuerwehrversammlung in der Nordenhamer Feuerwache. Die Feuerwehren seien immer ein Spiegel der Gesellschaft. Daher gehörten auch Jugendliche aus ausländischen Familien in die Jugendfeuerwehren. Besser könne er sich die Integration von ausländischen Jugendlichen gar nicht vorstellen, als gemeinsam am Strahlrohr zu stehen, sagte der Kreisbrandmeister.

Noch genug Nachwuchs

Derzeit haben die Jugendfeuerwehren in der Wesermarsch noch keine Personalsorgen, so Kreisjugendfeuerwehrwart Alexander Stahl in seinem Jahresbericht. Insgesamt leisten in den 21 Jugendwehren 410 Jugendliche (315 Jungen und 95 Mädchen) ihren Dienst. Im Vorjahr zählte die Kreisjugendfeuerwehr noch 402 Mitglieder, berichtete Alexander Stahl, der bei der Versammlung für weitere vier Jahre im Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes bestätigt wurde. Drei Jugendfeuerwehren im Landkreis gaben sogar an, dass sie wegen der großen Mitgliederzahl zurzeit keine neuen Interessenten mehr aufnehmen könnten.

Höhepunkt im Jahr 2008 war für die Jugendlichen das Kreiszeltlager auf der Weserinsel Harriersand. Trotz des schlechten Wetters bleibe diese Woche den Teilnehmern sicherlich noch lange in Erinnerung, berichtete Alexander Stahl. Neben einigen Wettbewerben stand bei dem Zeltlager auch der Besuch des Auswanderhauses, des Schifffahrtsmuseums und des Zoos in Bremerhaven auf dem Programm.

Gesamtsieg für Jade

Im vergangenen Jahr veranstaltete die Kreisjugendfeuerwehr auch wieder viele Wettkämpfe. So gab es ein Schwimmturnier in Nordenham, den Kreisausscheid im Bundeswettbewerb in Warfleth, den Kuppel- und Leichtathletikwettbewerb in Lemwerder, einen Spaßwettbewerb in Hammelwarden und das Hallensportturnier in Jaderberg. In der Jahresgesamtwertung kam die Jugendfeuerwehr Jade als Gesamtsieger vor Nordenham und Neuenkoop-Köterende auf Platz eins.

In ihren Grußworten dankten der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann und Kreisbrandmeister Werner Zirk den über 120 Betreuern in den Jugendfeuerwehren. Sie würden erstklassige Jugendarbeit leisten. Dieter Kohlmann: „In der Jugendfeuerwehr lernen die Jugendlichen so wichtige Dinge wie Sport, Kameradschaft und Teamarbeit. Das ist heutzutage nicht hoch genug zu bewerten“.

Der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart Martin Schilling zeichnete Klaus Schütte aus Golzwarden und Marc Niehus aus Großenmeer mit dem Ehrenzeichen die Niedersächsischen Jugendfeuerwehren aus. Die Floriansmedaille erhielt Klaus-Dieter Kirst aus Großenmeer.

Als Schriftwart wurde Marcel Grund wiedergewählt. Auch Kassenwartin Isa Bruns und Öffentlichkeitsfachwart Dieter Brumund behalten ihre Posten. Christina Zirk und Jörn Schwarzer übernahmen die Fachbereichsleitung für Wettbewerbe.

Zeltlager in Nordenham

Der Nordenhamer Stadtbrandmeister Ralf Hoyer blickte auf das Zeltlager des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes voraus, das 2010 in der Unterweserstadt stattfindet. „Es wird noch viel Arbeit auf uns zu kommen“, sagte Ralf Hoyer, „aber ich bin mir sicher, dass wir den Jugendlichen des Oldenburger Landes ein schönes Zeltlager bieten werden.“

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