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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Weser: Neuer Generalplan für Wesermarsch

02.12.2015

Brake Neues Kapitel im jahrelangen Ziehen um den Generalplan Wesermarsch. Am Dienstag trafen sich Vertreter der Wasser- und Bodenverbände, der Deichbände und des NLWKN auf Einladung der Landtagsabgeordneten Karin Logemann (SPD) mit Staats­sekträterin Almut Kottwitz (Grüne), um über den Deichschutz, aber vor allem über den Generalplan Wesermarsch zu beraten.

Nachdem die Staatssekträtin des Landesumweltministeriums erklärt hatte, dass die Förderung für die Erneuerung des Mündungsschöpfwerks Jade-Wapelersiel mit fünf Millionen Euro pro Jahr bis 2020 steht, diskutierten die Vertreter über den Kampf gegen die Versalzung der Marschgräben. „Mit Erfolg“, wie Kottwitz beim anschließenden Gespräch erklärt. Nachdem das Land den letzten Entwurf wegen zu hoher Kosten abgelehnt hatte, gibt es nun einen Plan, „den wir mit vorhandenen Wasserstraßen und Gebäuden für 30 Millionen Euro realisieren können“.

Zwar müssen die Feinheiten noch abgestimmt werden aber grob zeichnete Burchard Wulff, Vorsteher des II. Oldenburgischen Deichbands und Vorsitzender des Planungsverbandes, den neuen Generalsplan so vor: Südlich von Brake sollen die Gräben mit weniger salzhaltigem Weserwasser zugewässert werden. „Wir optimieren das Mündungsschöpfwerk in Käseburg“, erklärt er. Über erneuerte Wasserstraßen in Brake soll das weniger salzhaltige Weserwasser in Ovelgönne in einem Stufenschöpfwerk erhöht werden und über den Lockfleth bis ins Beckumer Siel und Butjadingen fließen. Das Braker und Strohauser Siel werden für die Entwässerung gedükert, so dass Zu- und Entwässerung getrennt sind. Eine genauere Beschreibung wollen die Verbände in den nächsten Wochen vorstellen. Der Planungsverband hatte zusammen mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserbau, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und dem Ingenieurbüro Pro Aqua den neuen Plan erstellt.

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Einen Teil der Finanzierung erhofft sich Kottwitz vom Bund. „Die Kompensationszahlungen, die das Land bis zum Urteil zur Weservertiefung am Bundesverwaltungsgericht zahlen muss, sollen in unser Projekt fließen“, sagt die Staatssekretärin. Das Urteil wird 2017 erwartet. Der Plan soll aber möglichst schon vorher losgehen.

Nachdem die Öffentlichkeit informiert ist, wird Kottwitz sich an den Bund wenden. „Wir hoffen, bis Ende 2017 einen genehmigungsfähigen Plan vorlegen zu können“, sagte Kai Wienken, Geschäftsbereichsleiter des NLWKN in Brake. Darauf folgt ein Planfeststellungsverfahren, eventuelle Klagen könnten folgen und danach startet erst der Bau. „Da alles auf europäischer Ebene ausgeschrieben werden muss, gehen wir davon aus, dass der Bau am Ende dieses Jahrzehnts realisiert werden kann“, sagt Wienken.

Dass die Weservertiefung kommt, steht für die Staatssekretärin außer Frage. „Das Gericht hat durchblicken lassen, dass die Fehler, die gemacht wurden, behebbar sind. Ich denke, die Vertiefung wird kommen“, so Kottwitz. Daher sei es ihr ein Anliegen, den Generalplan für die Wesermarsch bis zum Ende zu begleiten. „Und ich glaube, mit dem neuen Plan sind wir auf einem guten Weg.“

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