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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neues Lotsenstationsschiff heißt „Elbe“

12.03.2010

LEMWERDER Auf den Name „Elbe“ wurde am Donnerstag ein Lotsenstationsschiff in Cuxhaven getauft. Das Schiff wurde auf der Lemwerderaner Werft Abeking & Rasmussen gebaut. Die Taufe wurde von der Ehefrau des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer, Susanne Ramsauer, vorgenommen.

Zusammen mit drei so genannten Swath-Tendern wird das neue Lotsenstationsschiff „Elbe“ als Mutterschiff die Basisstation für die Besatzungen der Lotsenversetzer im Seelotsrevier Elbe sein. Bei der Schiffstaufe in Cuxhaven sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann: „Bereits seit zehn Jahren sind in der deutschen Nordsee hochmoderne Doppelrumpf-Schiffe erfolgreich im Einsatz.“ Kontinuierlich werde seitdem die Flotte ausgebaut und ständig modernisiert. Die alten Schiffe, teils seit 45 Jahren im Dienst, würden ersetzt. Diese hätten mit den neuen Tendern auch nur bedingt zusammen arbeiten können. „Mit der Entscheidung für die Swath-Technologie haben wir uns den gestiegenen Anforderungen der Schifffahrt erfolgreich angepasst“, so Ferlemann weiter.

59 Kammern für Lotsen und Besatzung bietet das Schiff mit einer Länge von 60 Metern und einer Breite von 25 Metern. Ausgelegt ist es für einen See-Einsatz von vierzehn Tagen. Dabei kann es eine Geschwindigkeit von 13,2 Knoten erreichen. Die „Elbe“ ist mit einem Doppelrumpf konzipiert, der im Bereich der Wasserlinie nur eine geringe Wasserkontaktfläche hat, so dass das Schiff für Wellen nur eine geringe Angriffsfläche bietet. Dadurch soll das Schiff auch bei sehr starkem Seegang ruhig im Wasser liegen. Das sorgt für bessere Arbeitsbedingungen für die Besatzung, die schließlich auch bei hohem Wellengang im Dienst ist. Ferlemann: „Mit diesen hochmodernen Schiffen leisten wir nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs. Wir garantieren so vor allem die Sicherheit der Lotsen.“ Gleichzeitig gewährleisten diese Schiffe die sichere Zufahrt zu den deutschen Seehäfen und damit auch den Schutz der Umwelt.

Gefertigt wurde das Lotsenstationsschiff von Abeking & Rasmussen im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums für rund 50 Millionen Euro.

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