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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Stellenabbau: NKT-Betriebsrat sieht „erhebliches Risiko“

26.09.2015

Friedrich-August-Hütte Der Betriebsrat der NKT Cables GmbH und die Industriegewerkschaft Metall haben kein Verständnis für die Pläne der Unternehmensleitung, die Gehäusetechniksparte am Standort Nordenham aufzugeben. Der damit verbundenen Verlust von 51 Arbeitsplätzen sei nicht hinnehmbar.

Erfolgreich am Markt

Nach Darstellung des Betriebsrates gibt es keine Hinweise dafür, dass die Gehäusetechnik unwirtschaftlich sei. In dem Werk am Helgoländer Damm würden seit über 66 Jahren erfolgreich Kabelverteilerschränke und Hausanschlusskästen gefertigt, seit etwa 15 Jahren unter der Regie von NKT Cables. Obwohl die Gehäusetechnik noch nie ein Kerngeschäft von NKT Cables gewesen sei, habe sich diese Sparte über Jahre gut am Markt behauptet. Im laufenden Geschäftsjahr seien die Produktionszahlen im Bereich der Hausanschlusskästen sogar gesteigert worden.

Betriebsrat und Gewerkschaft betonen, dass über ein 2014 eingeleitetes Sparprogramm bereits eine Personalreduzierung von rund 20 Stammbelegschaftskräften auf jetzt 180 in Form von Aufhebungsverträgen vollzogen worden sei. Diese Vorgehensweise habe der Betriebsrat mitgetragen, weil er sich mit der Geschäftsleitung einig gewesen sei, dafür auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten.

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„Kein Wunder, dass die Belegschaft über das Verhalten der Geschäftsleitung enttäuscht ist und nicht mehr alles glaubt, was sie auf Mitarbeiterversammlungen verkündet“, sagt Martin Schindler, Geschäftsführer der IG Metall Wesermarsch.

In der Vergangenheit seien im Bereich der Gehäusetechnik keine nennenswerten Investitionen erfolgt. Auch Möglichkeiten für einen optimierten Personaleinsatz seien nicht verfolgt worden.

Der Betriebsrat hat Bedenken, dass eine Produktion mit nur noch einem Standbein, nämlich ausschließlich den Mittelspannungsgarnituren, ein „erhebliches Risiko für den gesamten Standort“ bedeuten kann. Aus diesem Grund kämpft der Betriebsrat für den Erhalt der Gehäusetechnik und die dazu gehörenden Arbeitsplätze.

Zur Unterstützung der Durchsetzung von Rechten und Pflichten nach dem Betriebsverfassungsgesetz will der Betriebsrat einen juristischen Sachverständigen einschalten.

Schlechte Stimmung

„Die Stimmung in der Belegschaft ist sehr schlecht“, berichtet Martin Schindler. Da die Gehäusetechnik-Produkte durchaus marktfähig und auch in Zukunft gefragt seien, könne niemand die Entscheidung der Geschäftsleitung nachvollziehen.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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