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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Immobilien: Noch kein Leben im Weserschlösschen

30.12.2015

Blexen Interessenten für das markante historische Gebäude und auch Ideen für dessen Nutzung gab es in den vergangenen Jahren immer wieder. Doch das Weserschlösschen, der ehemalige Bahnhof am Blexer Fähranleger, ist weiterhin verwaist und auch ein neuer Eigentümer noch nicht in Sicht.

Das bestätigte Helmut Bessel. Der für das in Bremen ansässige Unternehmen M & B Immobilienwelt tätige, aus Nordenham stammende Immobilienmakler versucht seit 2012 einen neuen Eigentümer für das unter Denkmalschutz stehende markante, einer Burg ähnelnde Gebäude zu finden. Damit beauftragt hat ihn der Besitzer, ein Nordenhamer Kaufmann, der sich aus Altersgründen von der Immobilie trennen möchte.

Das 1906 errichtete Weserschlösschen diente bis 1980, dem Jahr der Einstellung des Zugverkehrs zwischen Nordenham und Blexen, als Bahnhof. Bis zu seiner völligen Verwaisung in 2012/2014 waren im Erdgeschoss auf einer Fläche von über 600 Quadratmetern ein Restaurant, ein Bistro und ein Kiosk untergebracht. Die beiden Obergeschosse und das Turmzimmer bieten zusammen rund 550 Quadratmeter Wohnfläche.

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Wurde das Objekt mit insgesamt 1360 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche sowie dem dazugehörigen knapp 4000 Quadratmeter großen Grundstück 2012 für 1,15 Millionen Euro angeboten, so beträgt der verhandelbare Kaufpreis derzeit „nur“ noch 680 000 Euro.

Die Idee, aus dem Weserschlösschen eine Spielbank zu machen, sei daran gescheitert, dass es in Niedersachsen nur zehn Konzessionen für solch eine Einrichtung gibt, die aber alle vergeben sind, berichtete Helmut Bessel. Für die Einrichtung einer Seniorenresidenz habe sich kein Investor gefunden.

Nach Ansicht des Maklers biete die Schaffung von Eigentumswohnungen (in den oberen Etagen) in bester Lage direkt am Weserufer die besten Chancen, einen neuen Eigentümer für das Bauwerk zu finden. Dafür hätten sich auch zwei Oldenburger Architekten interessiert. Diesen Plänen stehe aber das Baurecht (Gewerbegebiet) entgegen.

Möglich sei aber die Einrichtung eines Restaurants, wofür es auch Interessenten gebe, mit einem angeschlossenen Hotel mit auf dem Grundstück vorhandenen Erweiterungsmöglichkeiten, erläuterte der Makler. Für die Sanierung der Fassade des Gebäudes können Fördergelder aus dem Dorferneuerungsprogramm für Blexen beantragt werden.

Die im Zuge der Dorferneuerung geplante attraktivere Gestaltung des Areals am Fähranleger werde zudem den Standort des Weserschlösschen weiter aufwerten, so Helmut Bessel.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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