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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Artenvielfalt In Nordenham: Initiative für mehr Blühstreifen geglückt

25.06.2019

Nordenham Die Stadt soll ein bisschen mehr zum Erblühen gebracht werden und damit soll auch etwas für die Artenvielfalt getan werden. Mit diesem Ziel hatte der Umweltausschuss des Stadtrates Ende Februar einstimmig beschlossen, dass einige Grünflächen im Stadtgebiet durch Ansaat oder Initialpflanzung von ein- oder mehrjährigen Blühpflanzen aufgewertet werden. Was ist aus diesem Vorhaben geworden?

Initialzündung

Das bisherige Ergebnis ist nach Einschätzung von Bauhofleiter Rainer Stoffers unterm Strich betrachtet positiv. „Die Initialzündung hat geklappt. Es kommt darauf an, das Stadtbild nach und nach zu verschönern.“

Noch nicht befriedigend gelungen sei allerdings der Versuch, den Lärmschutzwall zwischen Martin-Pauls-Straße und Ulmenstraße bunt zu machen. Denn der Bauhof könne die verwendete spezielle Wildblumenmischung hier wegen des starken Gefälles nur auf den Boden aufbringen. Daher werde der Bauhof hier nächstes Frühjahr nochmal aktiv werden.

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An Beeten entlang von Straßen und bei Verkehrsinseln sei dagegen zunächst der vorherige Bewuchs abgeräumt und der Boden ausgetauscht worden, bevor die Wildblumen-Mischung aufgebracht wurde. Nicht so wie gewünscht angekommen sei auch die Aussaat in einem Teil der Straßenbegleitbeete am Friedeburgpark. Das sei auch auf den hier stark vorgedrungenem Ackerschachtelhalm zurückzuführen.

Im nächsten Jahr werde sich die Wildblumen-Mischung aber auch hier hoffentlich stärker durchsetzen.

Die ausgebrachte Mischung enthält verschiedene mehrjährige Wildblumen, die 30 bis 50 Zentimeter hoch werden – darunter auch Storchenschnabel, Mohn und Margeriten.

Schon im Vorjahr sowie 2016 und 2017 hatte der Bauhof begonnen, den Atenser Kreisel und den Kreisel beim E-Center in Atens sowie die Verkehrsinseln auf der Atenser Allee in Höhe des Störtebekerbades und Atenser Friedhofes deutlich aufzuwerten – mit Stauden-Mischungen und Blumenzwiebeln. Alle diese Stellen sind in diesem Jahr in voller Pracht zu sehen.

Die Beete an den Straßenseiten mit Wildblumen-Mischungen konnten sich im vergangenen Jahr noch nicht gut entwickeln, weil es früh und monatelang trocken und heiß war. In diesem Frühjahr und bis jetzt waren die äußeren Bedingungen aufgrund des durchwachsenen Wetters dagegen deutlich besser.

Weitere „Aufblüh“-Flächen im Stadtgebiet hat der Bauhof am Rondell an den Gateteichen und als Straßenbegleitbeete an der Hafenstraße geschaffen – aber noch nicht am Lutherplatz und im Park Gut Schützfeld.

Ausgleichsfläche

Der Bauhof will aber weiter am Ball bleiben, obwohl die Vorhaben viel Personaleinsatz erfordern und die Kapazitäten knapp sind. Im nächsten Jahr sollen Blühstreifen auf der Ausgleichsfläche angelegt werden, die in Nähe der Wohnsiedlung am Friedeburgpark liegt.

In der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses ist die bisherige Umsetzung durch den Bauhof auf positive Resonanz gestoßen. Hergen Kalitzki (FDP) lobte: „Die Stadt ist bunter geworden.“ Dr. Ulrich Kerney (WIN) sagte: „Das finde ich auch. Die Stadt ist bunter geworden. Wir sollten am Ball bleiben.“

Auch der langjährige ehemalige Vorsitzende des Imkervereins Jade-Weser, der Nordenhamer Architekt Henning Wessels, findet das gut. Im Gespräch mit der NWZ regt er zudem an, öffentliche Grünflächen grundsätzlich naturnah zu bewirtschaften. Sie sollten daher nur einmal im Jahr gemäht werden: im Juli, wenn sie ausgeblüht sind und ausgesamt haben. Dabei sollte nicht gemulcht, sondern das Gemähte abgefahren werden. Dadurch verringere sich der Nährstoffeintrag und das erhöhe die Artenvielfalt. Ein zu hoher Nährstoffgehalt lasse nur Gras wachsen.


     www.nwzonline.de/insektenjahr 
Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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