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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Runderneuerung für die Werrastraße

19.02.2019

Nordenham Wenn die Stadt Nordenham eine Straße auf Vordermann bringen will und dafür die Anlieger zur Kasse bittet, sorgt das meistens für viel Unmut bei den betroffenen Bürgern. Dass es aber auch anders gehen kann, zeigt das Beispiel der Werrastraße. Obwohl sie sich auf Grundlage der Straßenausbaubeitragssatzung an den Kosten beteiligen müssen, gehen die Anlieger dort nicht auf die Barrikaden, sondern begegnen dem Vorhaben mit großer Zustimmung. „Eine deutliche Mehrheit ist dafür“, fasst Baudezernentin Ellen Köncke das Meinungsbild zusammen.

Als die Stadtverwaltung das Projekt in einer Anliegerversammlung vorstellte, äußerten die Bewohner der Werrastraße lediglich Verbesserungsvorschläge für die Ausbauplanung. Ihrem Wunsch, auch die etwa 50 Zentimeter breiten Streifen zwischen ihren Grundstücken und den Nebenanlagen zu pflastern und als Gehweg herzurichten, will die Stadt Nordenham nachkommen. Das bedeutet, dass die neue Asphaltfahrbahn von 5,50 Meter auf 6,50 Meter verbreitert wird. Diese Maßnahme führt zu Mehrkosten in Höhe von 25 000 Euro.

Insgesamt sind die Ausgaben für den Straßenbau nun auf knapp 300 000 Euro veranschlagt. Hinzu kommen 8000 Euro für die Beleuchtung und 218 000 Euro für die Erneuerung des Abwasserkanals.

Die mit den Anliegern abgestimmten Pläne hat der Bauausschuss des Stadtrates mittlerweile abgesegnet. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im April beginnen.

Die Runderneuerung erfolgt auf dem etwa 145 Meter langen Ostabschnitt der Werrastraße. Die künftige Gestaltung ähnelt der parallel verlaufenden Weserstraße, die vor einigen Jahren auf Vordermann gebracht worden war.

Die immer wieder reparierte und geflickte Fahrbahn aus Pflastersteinen verschwindet. Stattdessen lässt die Stadt Nordenham eine Asphaltpiste errichten. An die Fahrbahn schließt sich ein ein Meter breiter Streifen aus grauen Betonsteinen an. Diese Mischfläche soll zum einen als Gehweg und zum anderen als Teil-Parkfläche für Autos dienen, die zudem etwa einen Meter auf der Fahrbahn stehen sollen. Auch Mülltonnen können auf dem Streifen abgestellt werden. Nach Angaben des Bauamtes verbleibt eine ausreichend breite Fahrgasse für Müllwagen, wenn an beiden Seiten Autos stehen.

In Anbindung an den grauen Mischstreifen lässt die Stadt den eigentlichen Gehweg anlegen – und zwar aus roten Betonpflastersteinen in einer Breite von 1,50 Metern. Der gesamte Ausbau erfolgt ebenflächig ohne Bordvorstände.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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