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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Auch der Stadt fehlen Fachkräfte

03.09.2019

Nordenham Fachkräfte sind Mangelware – und das nicht nur in der freien Wirtschaft. Auch den Kommunen fällt es immer schwerer, geeignete Fachkräfte zu finden, um offene Stellen zu besetzen. Die Stadt Nordenham bildet da keine Ausnahme. „Wir haben in letzter Zeit tüchtig Probleme, gerade im technischen Bereich, also in der Bauabteilung“, sagt der stellvertretende Verwaltungschef Bert Freese. Jüngst habe die Stadt jedoch Glück gehabt. „Wir haben einige richtig gute Leute, auch von außerhalb bekommen“, freut er sich. Und das obwohl es zurzeit viele Kommunen gibt, die auf der Suche nach Fachkräften sind.

Gerade technische Zeichner seien schwer zu finden. „Aktuell suchen wir gerade jemanden für die Bauunterhaltung. Die Stelle schreiben wir immer wieder aus“, sagt Bert Freese. Zwar gebe es auch einige Interessenten. Doch die große Vielseitigkeit der Arbeit mache die Stelle auch sehr anspruchsvoll. „Da ist schon einige Erfahrung in einer Ingenieurstätigkeit vorausgesetzt“, erläutert Bert Freese das Problem. Doch die Stadt sei sehr bemüht. Sie biete den Kandidaten auch eine Begleitung, zum Beispiel in Form von Hilfe bei der Wohnungssuche an, erzählt der stellvertretende Verwaltungschef.

Junge Menschen zieht es nicht nach Nordenham

Problematisch ist allerdings die geografische Lage der Stadt Nordenham. „Wir haben ganz klar eine Randlage“, ist sich Bert Freese bewusst. „Aber die Leute, die hier her kommen und sich auf die Stadt einlassen, sind hier froh und glücklich“, fügt er hinzu. Doch gerade junge Leute, die in größeren Städten studiert haben, seien schwer zu überzeugen, sich in Nordenham niederzulassen, sagt er.

Die Gehaltsstruktur im öffentlichen Dienst sei ein weiterer Faktor, der die Suche nach qualifizierten Fachkräften erschwere, sagt Bert Freeses. „Wir sind in der Gehaltsstruktur gefangen. Wir können natürlich keine Preise wie auf dem freien Markt zahlen“, sagt der stellvertretende Verwaltungschef.

Dabei sei die Vielfalt der Arbeit bei der Kommune enorm, rührt Bert Freese ein wenig die Werbetrommel. Gerade jungen Leuten biete diese Arbeit ein enormes Handwerkszeug, ist er überzeugt.

Neue Erzieherinnen eingestellt

Aus dem Bereich der Erzieher kann Carsten Huppert, Leiter der Personalabteilung der Stadt Nordenham, dagegen Erfreuliches berichten. Glücklicherweise sei es gelungen, sechs neue Erzieherinnen für die beiden neu eingerichteten Krippengruppen in Esenshamm und Phiesewarden einzustellen, sagt er. Doch die Entwicklung gehe definitiv dahin, dass es auf die Stellen immer weniger Bewerber gebe, sagt der Leiter des Amtes für Bildung und Freizeit, Jens Freese. Vor allem im Bereich der Springerplätze, die zum Beispiel Mitarbeiter über einen begrenzten Zeitraum in der Elternzeit vertreten, oder bei längerer Erkrankung einspringen, finde die Stadt gar keine Mitarbeiter mehr, sagt Jens Freese. Wenn Bewerber die Wahl zwischen einem zeitlich begrenzten und einem festen Arbeitsverhältnis haben, sei es nachvollziehbar, dass sie sich für die feste Stelle entscheiden, weiß Jens Freese.

Ähnlich schwierig habe sich die Situation im Frühjahr im Bereich des Freizeitbades gestaltet, sagt er. Erst kurz vor Eröffnung des Außenbereichs seien die nötigen Saisonkräfte gefunden worden, sagt Jens Freese.

Der demografische Wandel mache sich in allen Bereichen bemerkbar und werde die Situation in Zukunft noch verschärfen.

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Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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