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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Eine halbe Million für bessere Wege in Nordenham

27.04.2019

Nordenham Falls sich Nordenham um den Titel „fahrradfreundliche Stadt“ bewerben sollte, wäre sie chancenlos. Zumindest zurzeit. Zu schlecht ist der Zustand vieler Radwege im Stadtgebiet. Aber die Verantwortlichen im Rathaus haben das Problem erkannt und beschlossen, die Infrastruktur für Radler auf Vordermann zu bringen. Dazu passt die Einberufung einer Radwegekommission, die sich gezielt mit der Thematik befassen und konzeptionelle Vorarbeit leisten soll. Auch die Bereitstellung zusätzlicher Haushaltsmittel zeigt, dass sich die Stadt verstärkt um die Geh- und Radwege kümmern will. 500 000 Euro stehen in diesem Jahr für Instandsetzungsarbeiten bereit. Für welche Maßnahmen diese Summe verwendet wird, hat jetzt der Bauausschuss festgelegt.

In den meisten Punkten stimmte der Ausschuss den Vorschlägen der Verwaltung, die sich auf 486 600 Euro summieren, zu. Klärungsbedarf sehen die Stadtratsfraktionen allerdings noch bei der geplanten Erneuerung der Nebenanlagen an der Ostseite des Mittelwegs zwischen der Schulstraße und dem Aldi-Markt. Für diese 960 Meter lange Strecke ist der mit Abstand höchste Einzelbetrag (170 200 Euro) auf der Maßnahmenliste ausgewiesen. Die Ausschussmitglieder waren sich darüber einig, dass die Verwaltung noch einmal genauer darlegen sollte, warum die Summe so hoch ausfällt und ob es Einsparmöglichkeiten gibt. Daher hat das Ratsgremium noch keinen Beschluss über die Position „Mittelweg/Ostseite“ gefasst.

Vorerst von der Liste genommen wurde auch die Instandsetzung der Nebenanlage an der Atenser Allee im Bereich des ehemaligen Kaufland-Marktes. Diese auf 18 400 Euro veranschlagte Maßnahme soll erst in Angriff genommen werden, wenn an der Stelle die Errichtung des neuen Lidl-Marktes abgeschlossen ist.

Für Diskussionen sorgte die Berücksichtigung eines Fußwegs, der in Abbehausen hinter der Schule am Sieltief verläuft. Dieses Vorhaben (38 400 Euro) bezeichnete der FDP-Fraktionsvorsitzende Manfred Wolf als „nicht notwendig“. Darüber hinaus widerspräche es dem Ziel, vorrangig die Geh- und Radwege im Bereich der Nordenhamer Kernstadt zu sanieren. Darauf konterte der Ellwürder SPD-Ratsherr Horst Milotta mit dem Hinweis, dass Abbehausen schließlich auch zu Nordenham gehöre. Außerdem fordere der Ortsrat schon seit 2012 eine Erneuerung dieses Wegs. Dem schloss sich der ebenfalls in Ellwürden wohnende CDU-Ratsherr Horst Wreden an. Er ergänzte, dass es sich dabei um einen Schulweg handele, der gefahrlos begehbar sein müsse. Es sei daher höchste Zeit, die Stolperfallen zu beseitigen. Letztlich einigte sich der Ausschuss darauf, das Vorhaben auf der Liste zu lassen.

Hier eine Übersicht mit den beschlossenen Maßnahmen:
 Fußweg an der Schule Abbehausen pflastern (38 400 Euro)
 Fußweg vom Gymnasium bis zur Walther-Rathenaustraße asphaltieren (26 600 Euro)
Nebenanlage an der Ostseite der Walther-Rathenau-Straße in Höhe des Amtsgerichts erneuern (41 840 Euro)
Nebenanlage an der Südseite der Viktoriastraße zwischen Atenser Allee und Friedrich-Ebert-Straße punktuell erneuern (36 860 Euro)
 Nebenanlage an der Westseite des Mittelwegs zwischen den Häusern 70 und 76 erneuern (32 296 Euro)
 Nebenanlage an der Ostseite der Atenser Allee zwischen Luisenstraße und Berliner Straße erneuern (22 000 Euro)
 Nebenanlage an der Westseite der Walther-Rathenau-Straße zwischen den Häusern 200 und 205 erneuern (22 320 Euro)

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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