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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Commerzbank weiter auf Wachstumskurs

11.04.2019

Nordenham /Brake Zuwächse in fast allen Bereichen: Für die Commerzbank Wesermarsch mit ihren Filialen in Brake und Nordenham ist das Jahr 2018 sehr erfolgreich verlaufen. Das hat Filialdirektor Björn Heinrich am Mittwoch mitgeteilt. Die Commerzbank befindet sich auf Wachstumskurs. In Deutschland hat sie nach eigenen Angaben in den vergangenen beiden Jahren rund eine Millionen Kunden dazugewonnen. Und auch in der Wesermarsch ist dieser positive Trend erkennbar.

Privatkunden

Die Commerzbank in der Wesermarsch hat in 2018 das verwaltete Kapital von 7800 Privatkunden um 10,2 Prozent auf jetzt 182 Millionen Euro gesteigert. „Darauf sind wir mächtig stolz“, sagt Björn Heinrich. Seit Ende 2016 sind 370 Kunden dazugekommen. Ein Grund ist nach den Worten von Björn Heinrich das kostenlose Girokonto, das die Bank anbietet.

Kreditgeschäft

Im Kreditgeschäft haben niedrige Zinsen und die gute wirtschaftliche Lage das Wachstum angekurbelt. Im vergangenen Jahr hat die Bank neue Ratenkreditverträge in Höhe von 3,6 Millionen Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Zuwachs von 60 Prozent. Das Immobilienfinanzierungsvolumen ist um 21,3 Prozent aus 103,4 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt hat die Commerzbank in der Wesermarsch ein Kreditvolumen von 110,5 Millionen Euro erreicht – das entspricht einem Anstieg von 19,4 Prozent.

Geldanlage

„Bei der Geldanlage verschenken viele Menschen weiter Geld“, bedauert Björn Heinrich. „Sie wissen, dass sie investieren sollten, sparen aber trotzdem zu Niedrigzinssätzen.“ Wie der Filialdirektor mitteilt, liegen allein in der Wesermarsch über 41 Millionen Euro praktisch unverzinst auf den Konten. „Hier hatten wir einen Zuwachs zum Ende des Jahres von 9,7 Prozent. Der Finanzexperte rät: „Wer Vermögen erhalten will, muss anlegen statt sparen.“

Wie Björn Heinrich weiter erläutert, war 2018 ein schwieriges Jahr an den Börsen, der Dax hat auf das Jahr 18 Prozent verloren. Das hat sich auch im Wertpapiergeschäft in Nordenham und Brake niedergeschlagen. Die verwalteten Kundenanlagen sanken um 13,4 Prozent auf 30,5 Millionen Euro – einerseits wegen der Entwicklung an den Börsen, andererseits wurde vermehrt in Vorsorge investiert. Wie der Filialdirektor mitteilt, gibt es auch für Kleinstanleger, die zum Beispiel 50 Euro Euro im Monat beiseite legen können, interessante Anlagemöglichkeiten. Björn Heinrich erwartet für 2019 ein gutes Börsenjahr, rechnet aber auch mit Schwankungen.

Familientradition

Frank Eilers ist seit 28 Jahren Mitarbeiter der Commerzbank. 21 Jahre war er in der Wesermarsch tätig, davon 11 Jahre als Filialleiter in Brake. Im Mai geht er in den Ruhestand. Die Commerzbank möchte ihren Kunden die Gelegenheit geben, sich von Frank Eilers zu verabschieden – und zwar am Freitag, 26. April, von 10 bis 14 Uhr in der Filiale in Brake. Die offizielle Verabschiedung findet dort um 13 Uhr statt. Die Familientradition führt Marieke Eilers, die Tochter des scheidenden Bank-Mitarbeiters, fort. Sie ist seit anderthalb Jahren in der Braker Filiale der Commerzbank beschäftigt.

Ein Problem ist aus Sicht von Björn Heinrich die Anfang 2018 in Kraft getretene Verschärfung der Richtlinien bei der Wertpapierberatung (MifiD II). Die Beratung sei dadurch viel komplexer und zeitintensiver geworden.

Unternehmerkunden

Das Geschäft mit Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen mit bis zu 15 Millionen Euro Jahresumsatz hat die Commerzbank im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Die Kreditvergabe in diesem Bereich lag 2018 um 15,7 Prozent höher als im Vorjahr, teilt die Unternehmenskundenberaterin Sarah Willen mit. „Besonders stark wurden Investitionsfinanzierungen, zum Beispiel Leasingangebote nachgefragt. Aber auch private Baufinanzierungen wurden von den Unternehmern verstärkt in Anspruch genommen.“ Die Commerzbank zählt in der Wesermarsch rund 450 Unternehmer zu ihren Kunden.

Online-Banking

Bei 40 Prozent liegt der Anteil der Kunden, die das Online-Banking der Commerzbank nutzen, berichtet Pressesprecherin Sonja Habig auf Nachfrage. Dabei sei es keineswegs so, dass Rentner weniger online-affin sind als jüngere Generationen. Tatsächlich nutzten gerade Rentner ihr größeres Zeitbudget auch, um sich mit dem Online-Banking vertraut zu machen. Zurückhaltender sei die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen. „Digital und trotzdem vor Ort“ – das ist das Motto für Björn Heinrich. Für ihn habe Kundennähe ein große Bedeutung. Dazu gehöre neben einem Ausbau digitaler Angebote auch ein entsprechendes Filialnetz. Zurzeit hat die Commerzbank in Deutschland rund 1000 Filialen. „Das ist ein klares Bekenntnis zur Präsenz vor Ort.“

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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