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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mit Zuversicht ins Weihnachtsgeschäft

14.11.2019

Nordenham Zuversichtlich blicken die Nordenhamer Einzelhändler auf die kommenden sechs Wochen bis zum Weihnachtsfest. In vielen Geschäften sind sie die umsatzstärksten des ganzen Jahres. Nach einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) wollen die meisten Verbraucher auch in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke wieder tief in die Tasche greifen. Die Befragung ergab, dass jeder Einzelne durchschnittlich 281 Euro ausgeben will. Und dass trotz der starken Online-Konkurrenz für fast 60 Prozent der Befragten das Shopping-Erlebnis, das der stationäre Handel bietet, wichtig ist, dürften auch die Nordenhamer Einzelhändler gerne hören.

Weckruf am 1. Advent

Die Weihnachtsgeschäft ist Mitte November in einigen Geschäften schon gut auf Touren gekommen. Bei Scharf Kochen zum Beispiel. In dem Laden an der Atenser Allee gibt es fast alles, was in der Küche benötigt wird und noch ein bisschen mehr. Für die Betreiber Mike und Caren Wagner hat das Weihnachtsgeschäft längst begonnen. Aber der ganz große Ansturm steht noch bevor. Caren Wagner hat die Erfahrung gemacht, dass der 1. Advent für viele eine Art Weckruf ist: „Plötzlich merken sie, dass bald Weihnachten ist.“

Und was läuft besonders gut bei Scharf Kochen? Mike Wagner muss nicht lange überlegen. Es sind die Küchenmesser. Auch die besonders hochwertigen Exemplare werden stark nachgefragt. Darüber hinaus boomt das Geschäft mit Gutscheinen. Caren Wagner hat festgestellt, dass von Jahr zu Jahr immer mehr davon über den Tresen gehen. Dass Gutscheine und Geldgeschenke zu Weihnachten nach wie vor voll im Trend liegen, ist auch ein Ergebnis der EY-Umfrage.

In der Buchhandlung von Bestenbostel in der Marktpassage wird immer zum Ochsenmarkt das Geschenkpapier mit den weihnachtlichen Motiven hervorgeholt. Wie die Inhaberin Anne von Bestenbostel mitteilt, gibt es schon jetzt Kunden, die auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken sind. Aber der große Ansturm kommt deutlich später. „Gerade Bücher werden gerne auf den letzten Drücker gekauft“, sagt Anne von Bestenbostel.

Dass Weihnachten vor der Tür steht, merkt die Buchhändlerin vor allem daran, dass es bereits Lieferengpässe bei den Tonies gibt. Anne von Bestenbostel geht davon aus, dass dieses Audiosystem für Kinder ab drei Jahren der Renner im Weihnachtsgeschäft sein wird. Bei den Tonies handelt es sich um Figuren die Geschichten erzählen können, wenn man sie auf eine Tonie-Box stellt. Anne von Bestenbostel rät Kunden, die zu Weihnachten Tonies verschenken wollen, sich zu sputen.

Das Geschäft mit den Gutscheinen spielt in der Buchhandlung eine große Rolle, gerade in der Vorweihnachtszeit. Und nicht nur dort. Auch beim Herrenausstatter Irmer an der Bahnhofstraße gehen die Gutscheine vor den Feiertagen weg wie warme Semmel. Geschäftsführer Jörg Irmer schätzt, dass er im Dezember etwa ein Viertel aller Gutscheine verkauft.

Bisher sehr zufrieden

Der Modehändler, der auch Vorsitzender bei Nordenham Marketing & Touristik ist, geht davon aus, dass das Weihnachtsgeschäft bei ihm Anfang Dezember auf Touren kommt. „Mit dem Jahr bin ich bisher sehr zufrieden gewesen“, sagt der Kaufmann. Und deshalb gebe es jetzt keinen Grund, Bammel vor dem Weihnachtsgeschäft zu haben.

Jörg Irmer freut sich, dass in diesem Jahr wieder Nordenham on Ice und ein Weihnachtsmarkt in Nordenham stattfinden. „Das ist für die Stimmung in der Stadt und auch für die Einzelhändler ganz wichtig.“

Ähnlich wie bei Irmer hat auch im Modegeschäft von Anke Coldewey in der Fußgängerzone das Weihnachtsgeschäft noch nicht so richtig begonnen. „Das ändert sich aber schlagartig, wenn die Leute auf den Werken ihr Weihnachtsgeld bekommen“, glaubt die Modeberaterin Anette Siemens. Sie hat allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass immer seltener Kleidung verschenkt wird: „Eine neue Jacke wird dann gekauft, wenn man sie braucht.“ Dafür laufen in dem Geschäft Gutscheine – oftmals mit einem Hemd oder einem T-Shirt als Zugabe – von Jahr zu Jahr immer besser, teilt die Mitinhaberin Martina Coldewey mit.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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