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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Partyzuschuss rettet das Nordenhamer Stadtfest

15.02.2020

Nordenham Bei Gesamtausgaben von rund 58 Millionen Euro sind 15 000 Euro ein bescheidener Betrag. Doch diese kleine Summe, die als zusätzliche Ausgabe ganz neu im Haushaltsplan der Stadt Nordenham auftaucht, hat eine große Signalwirkung. Nach den Worten von Bürgermeister Carsten Seyfarth sind die 15 000 Euro als Zuschüsse für „besonders herausgehobene Veranstaltungen“ gedacht. Damit meint er in erster Linie das Wintervergnügen Nordenham on Ice und das Stadtfest. Mit der Unterstützung aus der Stadtkasse soll sichergestellt werden, dass die beiden Ereignisse auch in Zukunft stattfinden können.

Bei der Neuausschreibung des Nordenhamer Stadtfestes hatte sich nur ein Bewerber-Team gemeldet. Dabei handelt es es sich um zwei Partymacher aus Butjadingen und Brake. Die beiden legten ein verändertes Konzept vor und bekamen auch den Zuschlag.

Doch bei den Detailplanungen zeigte sich, dass es noch Klärungsbedarf bezüglich der finanziellen Modalitäten gab. Genauer gesagt: Die Organisatoren machten gegenüber der Stadt deutlich, dass sie bei den Kosten ein Entgegenkommen von Seiten der Stadt erwarten. Ansonsten würden sie aufgrund des zu hohen wirtschaftlichen Risikos den Rückzug antreten.

Nachdem sich die Verhandlungen über mehrere Wochen hingezogen hatten, machte der Verwaltungsausschuss der Stadt Nordenham jetzt mit der Bewilligung der Sonderzuwendungen für bedeutende Veranstaltungen den Weg für eine Einigung frei. Auch der Finanzausschuss des Stadtrates hat in den Beratungen des Doppelhaushaltes 2020/21 grünes Licht für den Partyzuschuss gegeben. Damit ist die Neuauflage des Stadtfestes im Zeitraum vom 14. bis zum 16. August so gut wie in trockenen Tüchern.

Unterschrift fehlt noch

Mit ihren Ideen wollen die Veranstalter allerdings erst an die Öffentlichkeit gehen, wenn auch der letzte formelle Akt vollzogen ist. Das ist die Unterzeichnung des neu formulierten Vertrags in der nächsten Woche.

Mit wie viel Geld genau die Stadt Nordenham das Fest bezuschusst, steht laut Bürgermeister Carsten Seyfarth noch nicht fest. Die Höhe der Förderung hänge davon ab, ob und in welchem Umfang sich ein Defizit abzeichne.

Die Unterstützung für die Stadtfestausrichter hält der Bürgermeister auch vor dem Hintergrund, dass sie mit ihrem Konzept einen Neustart wagen, für richtig. So ist beabsichtigt, die Fußgängerzone wieder in die Party einzubeziehen und eine zweite Bühne aufzustellen.

Der mit 15 000 Euro gefüllte Extratopf ist laut Carsten Seyfarth grundsätzlich für Veranstaltungen gedacht, die „aus Sicht der Stadt wichtig sind“. Das stehe auch für Nordenham on Ice außer Zweifel. Die Eisbahn sei eine herausragende Attraktion in der Vorweihnachtszeit.

Weniger Sponsorengelder

Angesichts der wackeligen Finanzierung, die auch mit den Einbrüchen bei den Sponsorengeldern zusammenhängt, steht das Wintergenügen jedes Jahr auf der Kippe. Nun hat der Veranstalter Peter Böseler dank des städtischen Zuschusses eine größere Planungssicherheit.

Vergaberichtlinien für die Zuwendungen hat die Stadt bislang nicht festgelegt. Laut Carsten Seyfarth soll nach den noch zu bestimmenden Eckpunkten je nach Einzelfall entschieden werden. Er ist sich darüber im Klaren, dass der neue Fördertopf Begehrlichkeiten wecken kann. Doch zunächst sei es entscheidend, dass die Stadt Nordenham überhaupt eine Haushaltsposition geschaffen habe, um Veranstaltern eine finanzielle Unterstützung bieten zu können. „Das war bisher nicht möglich“, sagt der Bürgermeister.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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