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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Freisprechungsfeier In Nordenham: Gesellen haben „alles richtig gemacht“

17.08.2019

Nordenham „Was wäre die Welt ohne das Handwerk? Nichts! Wir wissen das, aber in der Gesellschaft wird das nicht anerkannt“, beklagte Eckhard Stein. Der Präsident der Handwerkskammer Oldenburg rief zum Umdenken auf und forderte eine annähernde Gleichstellung der betrieblichen und der akademischen Ausbildung auch in finanzieller Hinsicht. Seine Zuhörer am Donnerstagabend in der Stadthalle Friedeburg nahmen die Worte des Gastes mit Freude zur Kenntnis.

Bei der Ausbildungs-Abschlussfeier der Kreishandwerkerschaft Wesermarsch nahmen 73 Absolventen in 14 Handwerks-Ausbildungsberufen ihre Gesellenbriefe in Empfang. Zu dem Festakt begrüßte Kreishandwerksmeister Stephan Hayen nicht nur die jungen Frauen und Männer, die ihre handwerkliche Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, sondern auch deren Familien, Ausbilder und die Inhaber der Ausbildungsbetriebe.

Mit der Entscheidung, sich in einem handwerklichen Beruf ausbilden zu lassen, haben die frischgebackenen Gesellen alles richtig gemacht, denn das Handwerk sei das Zentrum der Wirtschaft in Deutschland, machte Eckhard Stein deutlich. Er hofft, dass viele der Absolventen dem Handwerk erhalten bleiben. Dass viele Eltern sich bereits nach dem Besuch für einen akademischen Ausbildungsweg ihres Kindes entscheiden, indem sie es beim Gymnasium anmelden, halte er für den falschen Weg.

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Mit dem Erwerb des Gesellenbriefes hätten die Auszubildenden nicht nur eine wichtige Hürde genommen, sondern auch die Basis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft erhalten, machte Studiendirektor Lars Otten deutlich. Die Ausbildung im Handwerk sei gut und verantwortungsbewusst und biete den Gesellen vielfältige Chancen, so der Leiter der Berufsbildenden Schulen in der Wesermarsch, der die Stärken der dualen Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule hervorhob.

Aufgrund der technologischen Entwicklungen seien jedoch ständige Anpassungen erforderlich. Es stelle sich daher die Frage, welche Fertigkeiten und Fähigkeiten den Auszubildenden vermittelt werden müssen.

Der traditionelle Unterricht werde sich durch die Digitalisierung verändern, sagte Lars Otten. Mit Hilfe von Bildungsnetzwerken müssten passgenaue Förderungsmöglichkeiten sowie ein zeit- und ortsunabhängiges Lernen möglich sein. Der Studiendirektor dankte dem Landkreis Wesermarsch, dass die Berufsbildenden Schulen kräftig in die Digitalisierung investieren können.

Die Überreichung der Gesellenbriefe durch die Innungsobermeister Stephan Hayen (Bauhandwerk), Jens Thormählen (Dachdecker), Walter Tapken (Metaller), Sven Placküter (Kraftfahrzeug-Handwerk), Jens Krummacker (Sanitär- und Heizungstechnik), Lutz Petermann (Elektrohandwerk), Udo Klosterman (Tischler), Dirk Deters (Boots- und Schiffsbauer), Klaus Wieting (Bäcker und Fleischer), Udo Bielefeld (Maler) und Sabine Pargmann (Friseure, in Vertretung) ) moderierte Lars Otten gemeinsamen mit Thomas Sturm, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Dass 73 der 81 Absolventen ihre Prüfung bestanden haben, sei eine sehr gute Quote, freute sich Thomas Sturm. Erstmalig hat jedoch kein Auszubildender die Prüfung mit Auszeichnung beendet.

Für den musikalischen Part vor, während und insbesondere nach der Verleihung der Gesellenbriefe hatte die Kreishandwerkerschaft wieder die Nordenhamer Band Prime Time, „unsere Haus- und Hofband”, so Thomas Sturm, engagiert.

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Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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