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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Steak-Spezialist grillt bald in Nordenham

08.03.2019

Nordenham Mit dem Leerstand an der Bahnhofstraße 13 wird es schon bald ein Ende haben. Im April soll neues Leben in den Laden einziehen. Der gebürtige Portugiese Marco de Matos will hier ein Steakhaus und Restaurant betreiben. Den genauen Eröffnungstermin kann der 41-Jährige noch nicht sagen. Denn es gibt noch einiges zu tun.

Seit einem guten Jahr steht das Lokal an der Bahnhofstraße leer. Zuletzt hatten hier Gastronomen mit italienischer Küche ihr Glück versucht. Marco de Matos ist Spezialist für hochwertiges Fleisch, das er in eigenen Reifeschränken lagern will. „Wenn es um Herkunft und artgerechte Haltung geht, bin ich ziemlich penibel“, sagt der 41-Jährige. Er will Fleisch aus der Region einkaufen, aber auch aus den USA, Irland und Südamerika. Die Steaks will er auf einem Holzkohlegrill zubereiten. Und allein für diesen Grill wolle er rund 35 000 Euro investieren.

110 Sitzplätze hat das Restaurant an der Bahnhofstraße, das den Namen De Marco Steakhaus und Restaurant tragen wird. Der Koch, der das Lokal zusammen mit seiner Verwandten Lena Rafai pachtet, will mit vier bis sechs Mitarbeitern starten. Er plant unter anderem einen Mittagstisch mit eher leichter Kost, gelegentlich Abende mit Live-Musik. Auch Paella-Abende kann sich der 41-Jährige, der in Stotel wohnt, vorstellen. „Mein Schwiegervater ist Spanier, der weiß, wie man eine richtige Paella kocht“, sagt er.

Marco de Matos hatte sich zunächst in Bremerhaven nach einem geeigneten Domizil für seine Selbstständigkeit umgesehen. Allerdings musste er bei den Mieten, die dort verlangt werden, ganz schön schlucken. Beim Stöbern im Internet ist der Vater von zwei Töchtern auf die Immobilie in Nordenham aufmerksam geworden. Und nach dem ersten Blick auf die rustikale finka-ähnliche Inneneinrichtung, war die Entscheidung schnell gefallen.

Allerdings werden noch einige Schweißperlen fließen, bis das Restaurant so aussieht, wie sich der 41-Jährige das vorstellt. Die Tische sollen neu beschichtet, Stühle und Bänke neu bezogen werden. Auch in der Küche gibt es noch einiges zu tun. „Natürlich müssen wir aber erstmal gründlich sauber machen“, sagt der Gastronom.

Marco de Matos ist Koch in der vierten Generation. Sein Urgroßvater hatte in Portugal eine Gaststätte. Sein Großvater hat auf Passagierschiffen gekocht, und sein Vater kocht noch immer in einem Restaurant am Champs-Élysées in Paris.

Die Leidenschaft für das Kochen liegt dem 41-Jährigen im Blut. Er hat seine Ausbildung in einem Hotel in Bremerhaven absolviert. Anschließend hat er in verschiedenen Restaurants in Bremerhaven gearbeitet, unter anderem im Koggenbräu. Zwischenzeitlich hat sich Marco de Matos mit einem Restaurant an der Geeste selbstständig gemacht. Von 2006 bis 2016 hat er im Waldorf Astoria im New Yorker Stadtteil Manhattan gekocht. Zuletzt stand er im Restaurant Natusch im Fischereihafen in Bremerhaven in der Küche.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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