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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Metaller streiten für sichere Jobs: „Wichtige Forderungen für Region Wesermarsch“

16.12.2020

Nordenham /Hamburg Die Industriegewerkschaft Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall haben in Hamburg die Tarifverhandlungen für die rund 140 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein aufgenommen. In der ersten Runde ging es um die Forderung der Gewerkschaft nach vier Prozent mehr Geld für zwölf Monate, das zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen eingesetzt werden soll.

„Eine weitere Nullrunde wird es mit uns nicht geben“, betont Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Stattdessen sei ein Zukunftspaket notwendig, das für alle Betriebe in der Branche passe. „Wir wollen die Instrumente zur Beschäftigungssicherung – etwa durch eine Vier-Tage-Woche mit einem teilweisen Lohnausgleich – weiterentwickeln, den Rahmen für betriebliche Zukunftstarifverträge mit Investitions-, Produkt- und Standortzusagen schaffen und die Einkommen der Beschäftigten sichern“, sagt Daniel Friedrich. Auch über die Arbeitszeitangleichung in Ostdeutschland und die Einbeziehung von Dual-Studierenden in die Tarifverträge soll in den weiteren Verhandlungen gesprochen werden.

Jochen Luitjens, Geschäftsführer der IG Metall Wesermarsch, hebt hervor, dass die anstehende Tarifrunde „wichtige Forderungen für unsere Region“ zum Inhalt habe. „Die Beschäftigungssicherung ist für viele Kolleginnen und Kollegen ein zentrales Thema, für das wir streiten werden“, sagt er. Aber auch die Einkommen müssten gesichert werden.

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Jonas Reiff von der IG-Metall-Jugend Wesermarsch, Mitglied der Verhandlungskommission, ergänzt: „Zur Beschäftigungssicherung gehört für uns auch, dass die Unternehmen weiterhin ausbilden und die unbefristete Übernahme gesichert ist.“ Die junge Generation brauche in Krisenzeiten gute Zukunftsaussichten. Bei einer Jugendaktion haben er und die Mitglieder des IG-Metall-Ortsjugendausschusses bereits am Abend vor der ersten Verhandlungsrunde Stimmung für die kompromisslose und unbefristete Übernahme gemacht.

Von Nordmetall erwartet die Gewerkschaft ein konstruktives Vorgehen. „Gerade jetzt in der Krise muss sich die Sozialpartnerschaft beweisen“, findet Bezirksleiter Daniel Friedrich. Die zweite Verhandlungsrunde ist für den 18. Januar in Hamburg geplant.

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